"Herzlich willkommen" im Nordosten Deutschlands...

Inspektor Sieghard Reiter
Inspektor Sieghard Reiter

...und beim Mecklenburgischen Gemeinschaftsverband (MGV).

 

Wir sind ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche. In unserer Kirche und Gesellschaft wollen wir Zeichen der Hoffnung aufrichten. Schauen Sie sich ruhig um.

 

Wir freuen uns über jeden Kontakt.



Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband: siehe Unten


Der MGV-Blog


mit aktuellen Berichten aus dem Land:

Am Ende dieser Seite, also ganz unten, finden Sie die aktuellen Gebetsanliegen.

EC-Jugendtage 2018

Freitagabend, ca. 100 Jugendliche und Erwachsene sitzen im Kino in Bad Doberan, soweit nichts ungewöhnliches, bis auf den Mann in der Windel, der vorne auf der Bühne steht.

Bei dem besagten Mann handelt es sich um Samuel Rahn, dem diesjährigen Referenten der EC-Jugendtage. Über ein Wochenende versammelten sich rund 100 Jugendliche aus ganz Mecklenburg-Vorpommern in Bad Doberan, um gemeinsam eine Intensive Zeit mit Gott zu verbringen. Es kamen unterschiedlichste Jugendkreise aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zusammen um gemeinschaftlich, Gott zu loben und zu preisen, zu beten und die Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Thema war einer der neuen EC-Grundsätze „UP – entschieden für Christus“. Samuel Rahn machte allen Anwesenden in drei, teilweise sehr bildlichen, Einheiten klar, was es bedeutet bei und in Jesus zu sein, wie wir unsere Beziehung zu ihn vertiefen können und was das ewige Leben so mit sich bringt.

Am Freitag, dem 21. September reisten die Teilnehmer in Bad Doberan an, nach dem Abendessen, begann die erste Einheit im Kino, nach dem Impuls gab es von einer Band begleiteten Lobpreis. Auch der Spaß sollte nicht fehlen, so gab es anschließend einen spielerischen Wettbewerb zwischen den Referenten und dem Publikum. Am selben Abend noch, wurden vier Jugendliche in den EC-Mecklenburg aufgenommen. Sie legten vorne auf der Bühne vor versammelter Gemeinschaft das EC-Versprechen ab und wurden feierlich aufgenommen. Der Tag neigte sich dem Ende zu, zum Ausklingen des Abends und für den nächtlichen Hunger, gab es noch ein Nacht-Café, in entspannter Atmosphäre kamen die Teilnehmer zur Ruhe. Die Nachtquartiere in der „Schule am Kamp“ wurden bezogen und es wurde Kraft für den nächsten Tag getankt.

Am Samstag ging es gleich nach dem Frühstück ins Kino, mehr oder weniger wach und bereit für die zweite Einheit wurde der Tag eingeläutet. Nach der Lobpreiszeit, gab es Mittag im „Haus Gottesfrieden“, wo alle sehr liebevoll versorgt wurden. Am Nachmitttag, gab es eine Stadt-Rallye, bei der es darum ging möglichst schrille Fotos zu machen. Trotz eher mäßigen Wetters hatten alle ihren Spaß. Nach einer kurzen Aufwärmpause mit Kaffee und Tee ging es weiter mit einer Weihestunde, auf freiwilliger Basis verbrachten die Anwesenden eine besinnende Zeit mit Gott. Im Anschluss besuchten die Teilnehmer die vorher gewählten Seminare, über Sporteinheiten bis hin zum Lobpreis und Evangelisationseinsatz in der Innenstadt, war von allem etwas dabei. An diesem Abend gab es das große Volleyball-Spiel, aus dem der EC-Jugendkreis aus Serrahn erfolgreich hervorging, weiter ging es dann, mit dem Nachtgeländespiel. Nach einer sehr verausgabenden, aber trotzdem spaßigen Zeit versammelten sich alle wieder in der „Schule am Kamp“. Im Nacht-Café wurden interessante Gespräche geführt und der Tag ausgewertet, zumindest solange bis die Nachtruhe eingeläutet wurde.

Der letzte Tag, begann erneut mit dem Frühstück. Die letzte Einheit erfolgte im Gottesdienst, welcher zusammen mit der LKG Bad Doberan im Kino stattfand. Nachdem die ersten leider schon abreisen mussten, gab es für alle anderen noch einmal Mittag im „Haus Gottesfrieden“, bis es dann zum endgültigen Abschied am Nachmittag kam.

 

Sowohl die Mitarbeiter als auch die Teilnehmer blicken auf eine segensreiche Zeit zurück.

ABENTEUERlandfreizeit 2018

Wir schreiben den 14.07.2018. Es ist ein sonniger Tag in Karchow. Das Kreuzfahrtschiff dockt im Hafen an, von dem es gerade einmal eine Woche zuvor abgelegt hat. Die Passagiere werden schon sehnsüchtigst von ihren Eltern erwartet. Eine Woche voller Abenteuer, Spaß und Freude liegt hinter den 32 Passagieren und den 8 Crewmitgliedern. Die 8 bis 12-jährigen Passagiere haben einiges durch mit ihrer Crew, von einem Mordfall bis hin zu einer Rettungsübung war alles dabei. Alles in allem kann man wirklich von einer ABENTEUERlandfreizeit sprechen. Alle Beteiligten hatten eine tolle Zeit auf unserer Kreuzfahrt. Jeden Morgen lauschten die Passagiere einem Teil der Jona-Geschichte und lernten Gott auf eine ganz neue Weise kennen. Kleine Mitbringsel aus der jeweiligen Erzählung verdeutlichten die Moral. Der Nachmittag war gefüllt mit verschiedenen Programmpunkten. Das Schiff bereiste viele Länder, in der die Passagiere landestypischen Traditionen nachgehen mussten. Es wurde selbstverständlich auch für den Notfall geprobt. Die Kinder mussten das brennende Schiff in Form eines Hindernisparcours möglichst schnell verlassen, und sogar einen Mordfall gab es zu lösen. Auch an verregneten Tagen hatte das Schiff viel zu bieten, so wurde für einen Kinoabend gesorgt, und auch ein klassischer Spieleabend fand statt. Bei sonnigem Wetter wurden auf verlassenen Inseln Geländespiele veranstaltet, auch Wasserspiele mit anschließender Wasserschlacht durften nicht fehlen. In der Zwischenzeit lernten sich die Passagiere untereinander kennen und knüpften neue Kontakte. Nachdem das Eis gebrochen war, gab es beinahe keinerlei Zurückhaltung mehr bei der Mitgestaltung eines Bunten Abends. Die Kinder hatten sichtlich Spaß, und wir alle verbrachten eine gesegnete Zeit miteinander. Es war eine aufregende Kreuzfahrt wie man sie so nur selten gebucht bekommt.

Lars Johannsen, Schwerin

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Frühlingszeit machst uns das Herz so weit…

Mit diesem Volkslied möchte ich einstimmen auf einen Bericht aus dem Neustrelitzer Gemeinschaftsbezirk. Vom 13.04. -15.04.2018 organisierten und besuchten wir ein Seminar für Paare, die schon viel miteinander erlebt hatten. 2017 erlebten wir Susanne und Johann Scharf aus Güstrow in einem Gemeinschaftsgottesdienst in Neustrelitz. Ihr Zeugnis und Ihre Tätigkeit als Berater für das Team.F machten uns neugierig, und somit war die Idee geboren, mit Ihnen mal ein Wochenende zu erleben. Bis aus der Idee ein Plan und dann ein Seminar wurde, hieß es viel abzusprechen, auszuhandeln, abzuwägen… In dieser Phase war spürbar, dass wir zwar das Gleiche wollten, aber jeder hatte doch andere Vorstellungen. „Konfliktfähig werden“ das Thema passt - nicht nur für das Ehe- und Familienleben, nein diese Eigenschaft ist universell einsetzbar.  Die Einsicht war da: Wer sich dieser Herausforderung stellt, ist auf einem guten Weg. Das Pfarrhaus Karchow ist uns aus Teenager-Zeiten gut bekannt, seitdem sind schon Jahre und Jahrzehnte vergangen. Dankbar zogen wir in die komfortablere „Alte Schule“ ein. An dieser Stelle ein Lob an die christliche Freizeit- und Bildungsstätte Karchow für die Gastfreundschaft. Das Haus bot von der Ausstattung her alles, was es zum Gelingen eines Seminars braucht. Die Begrüßung von Susanne und Johann Scharf mit Rosen und Süßigkeiten war so ehrlich und herzlich, dass am Freitagabend die innerliche Trennung vom Alltag gelang. Dann kam die Seminarmappe – Oh! Was für ein strammes Programm. Na erst mal ein Spielfilm: „An deiner Seite“. Wunderbar mit Wortwitz wurde die festgefahrene Kommunikation eines Ehepaares dargestellt. Man konnte in einigen Szenen eigene missglückte Gespräche und Reaktionsmuster wiedererkennen. Der Einstieg war gelungen. 

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Chorwochenende in Ludwigslust

Es war in diesem Jahr spannend. So viele Menschen waren in diesem Winter krank, sodass bis zum Schluss nicht klar war, ob wir unser Wochenende durchführen können. Doch dann kamen die Anmeldungen, und bald war klar, dass für alle Stimmen genug Sänger da sein würden. Anstelle der Kranken meldeten sich neue Teilnehmer an, und so konnten wir uns nach einem kleinen, sehr liebevoll und phantasievoll zubereiteten Abendbrot in der LKG Ludwigslust unter Leitung von Thomas Wagler am Freitagabend an die Arbeit machen. Unser Ziel war die Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntag in der Stiftskirche des Stifts Bethlehem in Ludwigslust. In der gemütlichen Bibliothek des Bildungshauses fanden wir gemeinsam Platz und begannen mit der Arbeit. Die Vorbereitung des Landesgemeinschaftstages am 6.5.2018 in Waren war als langfristiges Ziel im Hintergrund. Am Abend probten wir erfolgreich mehrere wenig bekannte und gänzlich unbekannte Lieder, dennoch guckte Thomas Wagler am Ende der Übungseinheit ganz zufrieden in die Runde. Wir hatten fleißig gearbeitet. Der Tagesabschluss wurde von unserer Jugend aus Brandenburg gestaltet und handelte von den Werten in uns selbst, nachdenkliche Worte, die wir mit in die Nachtruhe nahmen. Diese fanden wir in den liebevoll eingerichteten Zimmern des Bildungshauses. Am Samstag stießen noch Sänger aus dem Chor in Lübtheen zu uns und verstärkten die einzelnen Stimmen. Wir erlebten einen anregenden geistlichen Impuls, der sehr anschaulich mittels Glasgefäß, Steinen, Sand und Wasser unser Leben aufzeigte und die Bedeutung, die sich für jeden daraus ableiten ließ. Die Wichtigkeit von Gemeinschaft, gegenseitiger Unterstützung und Glaube füllten den Raum und motivierten zu Gesang und vielen anregenden Gesprächen. Unsere „erlebnispädagogische Einheit“ am Nachmittag wurde von den meisten für einen Spaziergang im Park am Ludwigsluster Schloss genutzt. 

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Revolution - EC-Jugendtage 2017

Am Freitag, dem 22. September war es endlich wieder soweit:

EC-Landesjugendtage. Dieses Jahr standen sie unter dem Thema „Revolution“ (Re Love Ution). Circa 100 bestens gelaunte Jugendliche fanden sich auch dieses Jahr bei spitzem Wetter in Bad Doberan ein. Wie immer mit viel Bekanntem, aber gerade dieses Jahr auch mit viel Neuem. Da war zunächst einmal die andere Location. Da wegen der Bundestagswahl unsere „Schlaf-Schule“ Wahllokal war, mussten wir spontan ausweichen. Wir wurden stattdessen von Gott kurzfristig mit einer genialen anderen Location beschenkt, sodass jeder einen warmen Platz zum Schlafen hatte. Die Gottesdienste fanden wie in den vergangenen Jahren im Kino statt. Hier wurden wir von Sascha Schoppe aus Wismar an das Revolutionäre am Glauben, wenn Liebe praktisch wird, herangeführt. Musikalisch war es dieses Jahr auch wieder hochkarätig. Die P.S.-Band, ebenfalls aus Wismar, hat uns hervorragend zum Lobpreis angeleitet und mit uns viel gesungen. Samstag haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein mit dem Molly aufgemacht an den Strand. Langweilig am Strand herumhängen, kann jeder, deswegen haben wir ein Burgen-Bau-und-dann-zerstören-Spiel gespielt. Da man bei solch einer Strandaktion natürlich hungrig wird, haben wir dann Hot-Dogs mit Meerespanorama genossen. Das EC-Volleyballturnier war auch dieses Jahr für viele Teilnehmer DAS Highlight der Jugendtage. Zahlreiche EC-Jugendkreise aus Mecklenburg und Vorpommern rangen wieder um den EC-Wanderpokal und „ewigen Ruhm“. Gewonnen und somit EC-Landesmeister wurde in diesem Jahr der EC-Greifswald. Neben der neuen Location und vielen tollen neuen Leuten wurde in diesem Jahr auf den Jugendtagen auch der neue Landesreferent des EC-Mecklenburg Lars Johannsen vorgestellt. Alles in allem blicken wir auf gesegnete, tolle EC-Jugendtage zurück. Wir sind wirklich beschenkt worden, sind zutiefst dankbar und voller toller Erinnerungen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Jugendtage, die vom 21.-23. September 2018 natürlich wieder in Bad Doberan stattfinden.

Lars Johannsen, Schwerin

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Das Wunder vom Distelberg

Im Jahr 2011 stand ich während meines Leuchtturm-Praktikums an der Ahornpromenade und blickte auf die steppenartige Landschaft zwischen den Wohnblöcken. Im Gebet darüber, ob Gott uns nach Mecklenburg und in die Leuchtturm-Arbeit beruft, hatte ich, während ich dort stand, eine Vision: Aus der verwilderten Steppe war eine gemähte Wiese geworden, ein Gebäude stand darauf mit dem Eingang in meine Richtung. Jugendliche, Kinder, Senioren und Familien gingen dort ein und aus. Freude war zu spüren und Lachen zu hören, ein „erlöstes Miteinander“. Dann hörte ich die Frage: „Willst Du mir helfen, hier ein Vaterhaus zu bauen?“ Meine Antwort: „Wenn du dieses Haus bauen willst, bin ich gern dabei.“ Es ist September 2017. Jetzt steht es vor mir! Wahrhaftig. So richtig begreifen können wir´s aber noch nicht. Gott schafft „ex nihilio“. Aus dem Nichts ruft er ins Dasein, was existiert. Das kommt mir in den Sinn, wenn ich den Schlüssel ins Schloss der Eingangstüre stecke. Denn vor gerade einmal acht Monaten machten Gretel von Holst und Daniel Queißer den ersten Spatenstich und vor zwei Monaten feierten wir Richtfest. Zur Einweihung am Samstag, den 09.09., gab es einen Tag der offenen Tür mit Flohmarkt sowie einen Anbetungsgottesdienst mit Zeugenberichten aus der Geschichte des Leuchtturm-Projektes. 

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Time to say goodbye...

Nach langem Beten, Nachdenken und „Mit-Gott-Ringen“ haben wir uns dazu entschieden, dass unsere Zeit in der Oase so langsam zu Ende gehen wird. Seit Nick 2011 nach Neubrandenburg gekommen ist, hat sich Vieles ereignet und entwickelt. Angefangen hat die Oase in einer bzw. zwei kleinen Ladenzeilen. Nun dürfen wir – Gott sei DANK – ein freistehendes, recht großes Gebäude unser Eigen nennen. Die Oase wird sehr gut angenommen von den Menschen hier im Viertel, und sicherlich haben so gut wie alle, die zu uns kommen, schon von Jesus gehört. Einige haben sich für ihn entschieden und nun ist es „dran“, so wie es Jesus in seinem Missionsbefehl gewünscht hat, sie zu „jüngern“. Uns persönlich zieht es deshalb nun weiter nach Frankreich. Zusammen mit Familie Dehner sowie mit Lisa Kimpel werden wir ein Gemeindegründerzentrum in einer Großstadt aufbauen. Wir freuen uns schon sehr auf diese Herausforderung und das damit verbundene neue Abenteuer. Unser „Pionier-Herz“ schlägt immer mehr für Frankreich, dieses laizistische Land, auch wenn uns der Gedanke noch schwerfällt, die Oase vertrauensvoll in neue Hände zu geben und vor allem all die lieben Menschen hier zurücklassen zu müssen, die uns ans Herz gewachsen sind, v.a. diejenigen, die hier für Joy und Luca inzwischen zu einem fast unersetzbaren Großeltern-Ersatz geworden sind.

Familie Bolanz, Neubrandenburg

Tag der Begegnung 2017 in Neubrandenburg

Foto: Sieghard Reiter
Foto: Sieghard Reiter

Nach mehr als sechs Jahren wurde endlich wieder einmal ein „Tag der Begegnung“ zwischen den Mitgliedern und Freunden der Gemeinschaftsverbände von Mecklenburg und Vorpommern veranstaltet. 400 Erwachsene und ca. 50 Kinder hatten sich aufgemacht in die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Veranstaltungsort war die Stadthalle, einem Betonbau in Form eines Zeltes, die im wunderschönen Kulturpark liegt. Dank des guten Wetters konnte man sich in den Pausen draußen aufhalten und die Natur genießen. Was erwartete die Besucher? Ein reichhaltiges und vielseitiges Programm. Das Motto des Tages lautete: „Geschenkt – ein neues Herz!“ Dieses nahm der Referent Theo Schneider, ehemaliger Generalsekretär des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und inzwischen rüstiger und weiterhin sehr aktiver Rentner aus Wittenberg in seinem zweigeteilten Vortrag zur Bibelstelle Hesekiel 36,26 auf: "Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und legen einen neuen Geist in euch." 

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Ein Update für den Glauben

Foto: Daniel Queißer
Foto: Daniel Queißer

Einsatzfreizeit mit den Fackelträgern

„Mein Stuhl – mein Stuhl – Fionas Stuhl.“ So hallt es durch den kleinen Saal des Röbeler Gemeinschaftshauses. Wir sind an diesem Winterabend vierunddreißig junge Leute aus ganz Südost-Mecklenburg. Vor dem Abendessen mit neun selbstgebackenen Pizzen wird fröhlich und laut gespielt. Junge Christen aus Krakow am See, Waren, Röbel und Wittstock begegnen sich zum ersten Mal. Zugleich ist es der Abschlussabend einer Jugendeinsatzfreizeit. Zusammen mit einem vierköpfigen Team vom Bodenseehof (den Fackelträgern) hatten wir eigentlich eine Jugendbibelfreizeit in Karchow geplant. Diese kam aber aufgrund der zu geringen Anmeldungszahlen nicht zustande. Davon wollten wir uns jedoch nicht beirren lassen. „Wenn die Jugendlichen nicht nach Karchow kommen, dann fahren wir eben zu ihnen“, dachten wir. Und so wurde daraus eine arbeitsintensive Einsatzwoche. Fiona und Simon aus der Serrahner Jugend, Rahel, Miriam und Marten aus der Güstrower Jugend, Kassandra und David aus der Rostocker Gemeinschaft, die Fackelträger Kilian, Tabea und Sarah aus Nordirland sowie Andrew aus Kanada – und ich, wir bildeten das zwölfköpfige Einsatzteam. Unser Basecamp war die Alte Schule in Karchow, wo Hartmut und Gisela Zopf uns freudig aufnahmen. Die Vormittage waren geprägt von Bibelstudium sowie der Vorbereitung der Abende und Nachmittage. Wir probten die Lieder, überlegten Theaterszenen, beschrieben Plakate und bereiteten die Andachten vor. 

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Ein Segeltörn mit geistlichem Tiefgang

Foto: Olaf Hacker
Foto: Olaf Hacker

Das war doch mal was! Sechs Tage mit einem Segelkutter, dem Missionskutter Elida, auf der Ostsee. Besatzung: 12 Männer und 1 Skipper auf einem Krabbenkutter, Baujahr 1941. 13 Christen im Alter von 25 bis über 70 Jahre, aus verschiedenen Gemeinden (Baptisten, Elim, Landeskirche und Gemeinschaft aus Mecklenburg, Vorpommern, Brandenburg und Berlin). Wir kamen aus unterschiedlichen Lebensverhältnissen: Arbeitnehmer, Selbständige, Hartz-IV-Empfänger, Rentner sowie Aussteiger aus dem Arbeitsleben. Los ging es in Kiel auf die Ostsee bis nach Dänemark und zurück. Die Elida ist ein schon alt gewordener Segelkutter, der sehr gepflegt und auch sehr gemütlich ist.
Was war für mich das Neue und Interessante auf diesem Schiff? Der Skipper sagte in seiner ersten Ansprache zu uns, das Wichtigste an Bord seien wir Männer - wir sollten uns die Vornamen der Männer gut einprägen -, und an zweiter Stelle stehe der Kutter. Ist es nicht bei Gott auch so? Wir stehen bei ihm immer an erster Stelle. Weiter sagte er, unser Schutzraum an Bord gehe bis zur Reling, außerhalb dieser lauere Gefahr. Das hat mit Grenzen unseres Lebens zu tun, die wir beachten sollten. Der Skipper war natürlich der Chef. Er forderte uns auf, gleich von Anfang an dieses Schiff zu erkunden. Denn es gäbe immer wieder Situationen, in denen wir wissen sollten, wo was liege oder verstaut sei. Das hat mit der Sicherheit auf See zu tun. So erforschten wir neugierig alle Winkel des Schiffes. Dabei war es erwünscht, Fragen zu stellen. Wir sollten bei Kommandos nicht nach unserer Vermutung gehen, was gemeint sein könnte, sondern nachfragen, um genau zu wissen was, wo und wie etwas zu tun ist. 

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Seit 7 Jahren Mahnwache...

Foto: Hartmut Zopf
Foto: Hartmut Zopf

...für Einhaltung der Menschenrechte in Norskorea.

Jeden Donnerstag steht Gerda Ehrlich mit einigen anderen vor der nordkoreanischen Botschaft in Berlin. Und das eine geschlagene Stunde lang - bei Wind und Wetter. Die Demonstranten in der Glinkastraße, wo sich die Botschaft befindet, tragen Transparente, wie z.B. „Schließung der furchtbaren Arbeitslager“, „Gegen Christenverfolgung“, „Reis statt Atom“. Bei einem Sonntagsvortrag am 13. November in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Röbel erzählt die engagierte Christin wie sie auf diesen Gedanken kam. Gerda Ehrlich – im Bild zusammen mit dem Südkoreaner Hyung Suk Byun/Karchow –  ist eine rüstige Seniorin, die die 70 bereits überschritten hat. Sie wohnt seit vielen Jahren in Berlin, ganz nahe an der ehemaligen Grenze. In DDR-Zeiten hatte sie die Mauer immer vor Augen und zwar von der Ostseite. Was dann im November 1989 passierte, ist für sie immer noch ein Wunder. Voller Dankbarkeit erzählt sie von dem, was sie damals erlebte. Im August 2009 hörte sie dann einen Vortrag der Organisation „Open Doors“. 

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Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband

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Gebetsanliegen Januar 2019
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