"Herzlich willkommen" im Nordosten Deutschlands...

Inspektor Sieghard Reiter
Inspektor Sieghard Reiter

...und beim Mecklenburgischen Gemeinschaftsverband (MGV).

 

Wir sind ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche. In unserer Kirche und Gesellschaft wollen wir Zeichen der Hoffnung aufrichten. Schauen Sie sich ruhig um.

 

Wir freuen uns über jeden Kontakt.



Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband: siehe Unten


Landesgemeinschaftstag 2019 in Waren

Sonntag, 16. Juni 2019 - Beginn: 10.30 Uhr

Sei mit dabei!

- Essensangebote

- Kinderprogramm

- Gemeinschaft erleben

- Begegnungen aller Generationen



MGV aktuell

Im Blog finden sie weitere bzw. ältere Artikel.

Am Ende dieser Seite, also ganz unten, finden Sie die aktuellen Gebetsanliegen.


Upgrade 2019 in Willingen

Plötzlich ist es voll in Willingen. Rund 3.120 Vertreter von Verbänden, Werken und örtlichen Gemeinschaften des Gnadauer Verbandes übernehmen für drei Tage Willingen. Nach dem „Neues Wagen Kongress“ im Jahre 2013 findet mit dem „Upgrade Kongress“ nun der zweite Gnadauer Zukunftskongress statt. Auch ca. 40 MGVler haben sich aufgemacht, um sich neu inspirieren, ermutigen und ausrichten zu lassen. Das Thema 2019 lautet: weiter.echter.tiefer. Schon in der Eröffnungsveranstaltung macht Präses Michael Diener deutlich: Ein weiter so wie bisher wird es nicht geben; dieser Kongress ist anders als der in Erfurt, aber an Neubelebung soll angeknüpft werden. Auf drei Bühnen gleichzeitig finden Teilplenen statt. Eines ist nur den sogenannten „Young Leaders“ zugänglich, Menschen unter 35 Jahren also. Insgesamt spielen EC und die jungen Leiter eine große Rolle. So bat Michael Diener die jungen Teilnehmer, Verantwortung in der Gemeinschaftsbewegung zu übernehmen: „Ich danke euch, dass ihr trotz all der vielen hippen Gemeinden, der ICFs und Hillsongs und was es alles in diesem Land gibt, Gemeinschaftsjugend seid; dass ihr bei uns geblieben seid.“ Die Vorträge werden in einer neuen Form gehalten, den sogn. TEDS. Drei Referenten halten einen Kurzvortrag von jeweils acht Minuten. Anschließend hat das Publikum Zeit, Fragen zu stellen, auf die dann von vorne geantwortet wird. Es gibt viele Seminare, Workshops und Foren. Und natürlich viel Musik. Es geht inhaltlich vor allem um Leidenschaft und Motivation. Besonders beeindruckend waren die beiden Hauptreferenten Øivind Augland aus Norwegen und Dr. Hans-Joachim Eckstein. Beide sprachen sehr ermutigend und inspirierend. Neben den Inputs, Seminaren und vielem mehr gab es auch viel Raum zur Begegnung und zum Austausch. Da gefühlt ganz Gnadau versammelt war, gab es ein ständiges „Hallo“ und „Was hat dir bis jetzt am besten gefallen?“ Ich bin mit vielen Eindrücken und Ideen zurückgefahren. Der wichtigste vielleicht: „Der einzige Mensch, den ich verändern kann, bin ich selbst. Und nicht einmal das kann ich ohne Hilfe“. Ich bin ermutigt und gestärkt für meinen Alltag in Gemeinde und EC. Ich kann alle Gemeinschaften nur ermutigen, einmal auf www.upgrade2019.devorbeizuschauen, sich den ein oder anderen Vortrag runterzuladen und gemeinsam anzuschauen. Ich bin gespannt, welche wertvollen Eindrücke und Ideen über unsere Köpfe einen Weg nach Mecklenburg finden. Am Ende stand der Aufruf von Michael Diener, den eigenen Glauben leidenschaftlich zu leben und Verantwortung in der Gemeinschaftsbewegung zu übernehmen, „Denn die Liebe Christi drängt uns!“.

Ein letztes noch: Gemeindeerneuerung soll auch weiterhin passieren, doch die auf fünf Jahre befristete Projektstelle des Referenten für Neubelebung Oliver Ahlfeld läuft im kommenden Jahr aus. Gnadau will ihn mit 50 Prozent weiterbeschäftigen. Dafür wird ein Freundeskreis von 100 bis 200 Menschen gebraucht, der seine Arbeit finanziell unterstützt. Mit der anderen halben Stelle werde Ahlfeld in einer Gemeinde in Magdeburg tätig sein. 

Lars Johannsen, Schwerin

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Stetiges lernen (Oase Neubrandenburg)

Gemeinde im Plattenbau - ein spannendes Unterfangen. Seit 2006 sind Missionare der Liebenzeller Mission im Neubrandenburger Plattenbaugebiet unterwegs. Mit Kindernachmittagen, die nur spärlich besucht wurden, fing es an. Der Traum war eine Gemeinde in diesem Viertel zu gründen, in dem 4500 Personen auf einem recht kleinen Gebiet wohnen. Viele Menschen sind nach wie vor mit starken sozialen Problemen konfrontiert. Gerade in den ersten Jahren gab es zahlreiche Rückschläge zu verkraften. Heute sind wir dem Traum von Gemeinde im Plattenbau näher als je zuvor. Die Oase ist ein lebendiges Netzwerk von verschiedenen Menschen. Die meisten kommen tatsächlich direkt aus der Nachbarschaft. Wenn die Oase geöffnet ist für den Kindernachmittag oder das Oase-Frühstück, herrscht ein fröhliches Gewusel aus Eltern, Kindern und alten Menschen. Wir erleben, wie gerade über das letzte Jahr Beziehungen zu Müttern entstanden sind. Wir wussten schon immer von ihnen; ihre Kinder kamen schon vor vielen Jahren zu uns. Schon lange sind wir irgendwie in ihrem Umfeld gewesen, doch haben sie immer Abstand gehalten. Einen nächsten entscheidenden Schritt sind sie gegangen, indem sie den Oase-Vorplatz - ein attraktiver Spielplatz - für sich entdeckt haben. Das war im letzten Sommer. Jetzt sind Beziehungen entstanden. Während ihre älteren Teeny-Kinder zu anderer Zeit bei uns zu Gast sind, nehmen sie selbst zusammen mit ihren kleinen Kindern Teil an den Kinder-Angeboten. Frauen, die ihren Kindern immer klar gesagt haben, dass es Gott für sie nicht gibt, lassen für sich beten oder probieren es selbst aus, still allein zu Hause, wenn sie verzweifelt sind. Gerade versuchen wir für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gruppen Glaubenskurse auszurichten, damit sie Gott immer besser kennenlernen. Manche Entwicklung lässt länger auf sich warten, als wir es gerne vorweisen würden, aber Gott verpflichtet uns im Viertel zu Geduld. Inmitten der geistlichen und sozialen Not dürfen wir ein großes Team sein, das sich gegenseitig ergänzt und motiviert. So durften wir im Februar unsere neuen missionarischen Mitarbeiter Jonathan und Melanie Nill in der Stadt begrüßen. Jonathan ist Theologe und wird in unserem Team zukünftig das pastorale Arbeitsfeld im Blick haben. Ergänzung und Motivation brauchen wir jeden Tag. So sehr wir auch erkennen, dass Gott uns hilft und die Oase über das gewöhnliche Maß versorgt hat, merken wir doch, dass wir jeden Tag herausgefordert sind, Jesus im Detail nachzufolgen. Die richtigen Worte und den richtigen Ton für das Evangelium finden. Empfindsam sein für die Not von Menschen, die uns mit ihrer Art einfach auch auf die Nerven gehen. Für Ordnung sorgen, wenn Streit ausbricht. Trösten, wenn Beziehungen zerbrechen. Versuchen mit Teens Kontakt aufzubauen, die wie gefangen sind in ihrer Clique. Als Leiter muss ich hin und wieder Pläne und Ziele aufschreiben. Jahresplan, 3-Jahresplan, 10-Jahresplan... Nichts gestaltet sich schwieriger, wenn man merkt, dass Gott zwar wirkt und er uns tatsächlich beruft, aber man nicht klar absehen kann, wann und wie es einmal sein wird. Wir sind ein gesegnetes Team. Wir erleben wie uns Gott mit Vision, Mitarbeitern und Finanzen ausstattet. Gott will etwas tun inmitten dieser zum Himmel schreienden geistlichen und sozialen Not unseres Reitbahnviertels, in dem wir immer wieder Rückschläge zu beklagen haben. In diesen vielen spannenden Situationen erleben wir uns als Team mit der gleichen Bedürftigkeit wie unsere Adressaten. Im Viertel sind wir wohl zuallererst die Lernenden.

Aaron Köpke, Sozialarbeiter & Projektleiter, Neubrandenburg

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Kommt und seht - wir haben Gutes erlebt

Seit der Allianzgebetswoche begann bei uns in Ludwigslust eine Veränderung. Es ist vieles nicht mehr so wie es einmal war und trotzdem gut wiederzuerkennen. Lange fällig war die Renovierung unseres Gemeinschaftssaales. Viele Pläne haben sich zerschlagen. Manche Frage kam auf, die Gott nicht mit "ja" beantwortet hat. Wir hatten einen Traum: Einen ebenerdigen Zugang zum Saal zu schaffen. Dieser hat sich leider nicht erfüllt. Am 31.03. durften wir in einen fast fertig renovierten Versammlungsraum mit einem kleinen Fest neu einziehen. Das ist uns eine große Freude. Unser Herr hat es werden lassen, dass kleine Umbauten den Raum einladend verschönern. Helle Farben und eine gute Verdunkelung, Tageslicht und eine überraschende Ausleuchtung bei Dunkelheit erfreuen uns. Die Trennung von liebgewordenen Designs wird ausgehalten. Unsere älteren Geschwister haben es da etwas schwerer. Wir haben unsere Entscheidungen an dem Geschmack der "ufus" (unter Fünfzigjährige) orientiert. Sie werden die Räume länger mit Leben füllen als wir Älteren. Dafür gibt es ein großes Verständnis. Nun sind wir am Einleben. Sicherlich wird es noch diese oder jene Verbesserung geben. Wir sind dankbar und glücklich über das Neue. Auch haben wir neuen Schwung bekommen, andere Menschen einzuladen. Dazu hat sicherlich auch der Upgrade-Kongress in Willingen beigetragen. Der Weg war relativ weit und lang. Viele Gemeindemitglieder und Freunde haben fleißig mitgeholfen. Es funktionierte sogar im Ausnahmefall, dass abends 22 Uhr noch Helfer für den nächsten Morgen um 9 Uhr gewonnen werden konnten. An manchen Stellen wurde unsere Geduld auch getestet. Eine Raumausstattungsfirma hatte uns im Vorfeld sehr ausführlich und für uns passend beraten. Der Chef kam in unseren Saal, schaute sich um und meinte: "Das Kreuz muss unbedingt dort seinen Platz behalten. Das ist doch ihr Kennzeichen. Heben sie es hervor!" Ein anderer Handwerker sagte uns, dass er gerne für uns arbeitet. Er ist den Kirchen sehr verbunden. Gern würde er unsere fleißigen ehrenamtlichen Helfer anstellen! Des Weiteren können wir noch von dem Treppenlift berichten. Da es nicht möglich war, ebenerdig zu bauen, haben wir die Installation eines Treppenliftes geplant. So können auch ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen die Treppe überwinden. Das ist uns ein Anliegen für den Besuch unserer Gottesdienste und anderer Veranstaltungen, wie zum Beispiel die "Inspirierenden Weihnacht an der begehbaren Krippe". Die Berater der Treppenlifte haben intensiv nach den Inhalten unserer Arbeit gefragt. Gespräche über den Glauben und die Rettung durch Jesus Christus konnten geführt werden - manchmal bei einer Tasse Kaffee. 

Die Vollendung des Baus und dessen Finanzierung erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit. Wir haben dabei viel Freundlichkeit erlebt. 

"O Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses. Ich liebe, Herr, den Ort, wo deine Ehre wohnt.“ 

Dorothea Neumann, Ludwigslust

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EC'ler auf der Kanzel

Begeistert von Gott reden? Auf der Kanzel? Am Sonntag? Vor allen? Was war die Grundidee bei „ECler auf der Kanzel“ am 02. März? Acht Jugendliche aus ganz Mecklenburg fanden sich in Schwerin ein, um dieses Experiment zu wagen. Nicht alle standen am Ende tatsächlich auf einer Kanzel. Denn: Egal ob eine Geschichte erzählen, eine Andacht halten, eine Bibelstunde vorbereiten oder Predigen; die ersten Schritte sind bei allem ähnlich. So konnten alle diese verschiedenen Formate in den Blick genommen werden. Los ging es mit dem Thema: „Der Text an sich“ (Exegese, Textauslegung, Deutung) und den Fragen: Was steckt eigentlich alles in einem Text drinnen? In welchem Kontext steht der Bibeltext? Was steht davor und danach? Es wurden verschiedene Bibelübersetzungen miteinander verglichen, Lexika gewälzt (Wer war eigentlich Matthäus?), Parallelstellen beleuchtet und Kommentare studiert. Als zweites ging es unter dem Punkt: „Der Text für mich“ darum, dass Gott dem Prediger heute noch etwas durch die alten Texte mitteilen möchte. Spannend für die Jugendlichen war, dass das Gebet die einzige (überlieferte) Predigtvorbereitung ist, die über Jesus in der Bibel berichtet wird. Merksatz: Bete so lange wie du predigst oder deine Andacht dauert. Als letztes ging es unter der Überschrift: „Der Text für dich“ um die Vermittlung des Bibeltextes, also das eigentliche Schreiben der Predigt / Geschichte / Andacht... Hier war alles dabei von: Wie baue ich eine Predigt auf? Was ist der Unterschied zwischen Predigt und Andacht? Was sind Tipps und Stolpersteine beim Schreiben und später beim Halten? Im Abschlussfeedback wurde deutlich: Für das persönliche Bibellesen, die eigene Gottesbeziehung und das Ehrenamt war „EC´ler auf der Kanzel“ hilfreich und wertvoll. Zwei Jugendliche haben letztendlich den Schritt auf die Kanzel gewagt und es super gemacht. Die beiden haben es richtig super gemacht. Somit bleibt es kein einmaliges Experiment. 2020 soll es weitergehen, nicht nur für ECler, sondern mit der herzlichen Einladung an alle MGVler, die tiefer in die Bibel einsteigen wollen. Deshalb wird es 2020 in veränderter Form als EC-Bibelwerkstatt weitergehen. Offen für alle, die sich für das oben Beschriebene interessieren. Und keine Angst auch 2020 muss niemand, der nicht will, auf die Kanzel und predigen. 😊

Also schnell notiert: EC-Bibelwerkstatt, am 21. März 2020 (Termin unter Vorbehalt!)

Lars Johannsen, Schwerin

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Umbau in der LKG Güstrow...

... erfolgreich abgeschlossen.

Durch den Umbau einer ehemaligen Wohnung im Haus der Gemeinschaft in Güstrow sind ein neuer Gemeinderaum und neue Toiletten entstanden. Außerdem haben Besucher jetzt einen direkten Zugang vom Hausflur in die Geschäftsstelle des MGVs.

Auch der Hausflur selbst wurde neu gemalert. Wir sind allen Mitarbeitern und Spendern von Herzen dankbar, dass sie Kraft, Geld und Zeit investiert haben, damit sich viele Menschen in unseren Räumen wohlfühlen können. Und wir danken unserem Herrn Jesus Christus für alle Bewahrung und alles Gelingen beim Bauen.

Gabriel Möbius, Güstrow

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TeenWeek 2019

Schlau, aber hässlich oder dumm, aber schön?

Am 12.02.2019 war es wieder einmal so weit: Rund 45 Leute fallen ins Jugendschloss Neu Sammit ein. Zum zweiten Mal findet die Teenweek statt. Noch nicht mitbekommen, was die Teenweek ist? Dann hier ein kurzer Einblick: Ein internationales Team von der Fackelträger Bibelschule „Bodenseehof“ gestaltet zusammen mit dem EC-Mecklenburg eine Konfirmandenfreizeit. Es findet sich ein wirklich bunter Haufen aus ganz Mecklenburg (und Kanada, Amerika, Kenia…) zusammen. Durch verrückte und kreative Kennenlernspiele lernen wir gleich am ersten Abend nicht bloß die Namen, sondern unsrichtig gut kennen. Entweder-oder-Fragen helfen uns dabei. Ein Beispiel: „Würdest du lieber die schlauste, aber hässlichste Person sein oder die dümmste, aber schönste?“ In den morgendlichen Bibelarbeiten beschäftigten uns „Begegnungen mit Jesus“ und was für Veränderungen sie in unseren Leben nach sich ziehen können. Zachäus … und die persönlichen Lebenszeugnisse der Mitarbeiter verdeutlichten ganz praktisch, wie das aussehen könnte. In Kleingruppen kamen wir danach noch tiefer ins Gespräch. Auch die Bewegung kam nicht zu kurz. Ob im Wald, am See und eigentlich überall rund ums Haus powerten wir uns bei vielen Geländespielen so richtig aus. Dabei durfte natürlich farbige Kriegsbemalung als Gruppenmarkierung nicht fehlen. Am 16.02. ging es dann zurück in die jeweilige Heimat. Manchen Eltern wurde noch schnell das Schloss gezeigt, die neuen Freunde vorgestellt und sich gleich fürs nächste Jahr verabredet. Es lohnt sich wirklich, sich für das nächste Jahr einzutragen: Teenweek, zweite Winterferienwoche. Vielleicht bist du auch dabei? (Oder Kind, Enkel, Gruppe, jemand den du kennst …) Wir sind dankbar für eine gesegnete Freizeit und freuen uns schon sehr aufs nächste Jahr. 

Lars Johannsen, Schwerin

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Joseph - ein echt cooler Träumer (KiSiWo)

Das war der Titel des Musicals, das in diesem Jahr auf der Kinder-Sing-Woche (KISIWO) aufgeführt wurde. 17 Kinder und 9 Mitarbeiter verbrachten die erste Ferienwoche im idyllischen Neu Sammit bei Krakow am See, um über Joseph nachzudenken, ihn näher kennenzulernen und von ihm zu lernen. Anfangs vielleicht noch als angeberischer Träumer eingeschätzt, wurde er im Laufe der Woche zum „großen Helden“ für alle. Nach einer gemeinsamen Zeit zum Bibellesen, einem wunderbaren Frühstück und dem alljährlichen, legendären Zimmeraufräumen auf der KISIWO, wurde jeden Tag mit den Kindern ein Stück der Geschichte Josephs aufgearbeitet. Im Anschluss daran folgte eine anderthalbstündige Sing- und Textprobe, die sich nach dem Kaffeetrinken wiederholte. In der Zeit nach dem Mittagessen spielten wir lustige Geländespiele in Dorf und Wald, hatten Zeit für kreative Dinge oder für Bewegung. Der Abend war gefüllt von Spielen, Gesang, einem Quiz, einer Nachtwanderung und einem Film. Einen besonderen Höhepunkt der Abendprogramme bildete ein Vortrag von Ellen Sachse über ihre Arbeit mit Drogenabhängigen in Curitiba, Brasilien. Kinder und Mitarbeiter folgten dem Vortrag mit Spannung und Interesse. Das Ende der Kinder-Sing-Woche bildete am Samstag die Aufführung vor Eltern, Großeltern und Freunden. Das stundenlange Singen und Üben der Texte hatte sich gelohnt, wie der tosende Applaus in dem kleinen Saal der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte verriet. Aber was bleibt neben diesem erhebenden Gefühl einer gelungenen Aufführung? In den Tagen mit den Kindern konnten wir öfter erleben, wie nötig Vergebung für das Zusammenleben von Menschen ist. Joseph ist darin wirklich ein Held. Wir können uns von ihm eine Scheibe abschneiden, genauso wie von seiner Verbundenheit mit Gott und seinem Hören auf dessen Reden. Nein, von prophetischen Träumen war auf der Freizeit nichts zu hören, aber von Kindern, die Gott suchen. Von Kindern, die sich freuen, eine Bibel geschenkt bekommen zu haben und darin lesen zu können. Und von Kindern, die Gott am Ende des Tages danken für das Gute, was sie erleben durften. Vielleicht ist das etwas, das bleibt. Wir danken allen, die für die Kinder-Sing-Woche gebetet haben. Wir sind reich gesegnet worden.

Judith Holmer, Greifswald

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Wir sind eingeladen!

Dass die Bibel Kindern etwas zu sagen hat, durften wir in den Winterferien fünf Tage lang mit 26 Erst- bis Sechstklässlern in der Kinderbibelwoche (KiBIWo) erleben. Quer durch verschiedene Tisch-Geschichten, die Jesus erlebt und erzählt hat, hörten sie von Gottes Einladung zum Leben. Um dieses Thema herum hatten wir mit Spielen, Bastelangeboten und einem Ausflug in die Welt eines Restaurant- und Hotelbetriebes eine kurzweilige und lustige Ferienwoche. Besonders schön war für mich die Zeit in den Kleingruppen. In diesen hatten, Kleine und Große getrennt, nach der biblischen Geschichte die Chance, sich zu dem Gehörten zu äußern und Fragen zu stellen. Darauf aufbauend konnte dann der Zielgedanke spielerisch oder kreativ gefestigt werden. Eine spannende Herausforderung ergab sich immer wieder durch die Fragen und Bemerkungen zweier Jungs, die ohne christlichen Hintergrund – dafür aber mit dem Anfangsstatement: „Gott gibt es gar nicht“ – zu uns kamen. Beispielhaft nenne ich hier einen kurzen Moment am vorletzten Tag unserer KiBiWo. Thematisch ging es um den Himmel, den einen Ort ohne Trauer, Schmerz und Streit. Einer der beiden Jungs erklärte laut und bestimmt: „So etwas geht nicht, nicht einmal mit Jesus!“. Um ehrlich zu sein: Ich kann den Gedanken nachvollziehen. So wie wir alle hat dieser Junge einen solchen Ort noch nie gesehen, Streit und Schlechtes dagegen oft genug erlebt. Warum also sollte gerade dieser Jesus es geschafft haben, nie etwas Schlechtes zu tun … geschweige denn einen Ort versprechen können, an dem es nichts Schlechtes gibt!? Ein kurzes Gespräch mit dem Jungen hat in gewisser Weise Klarheit geschaffen. Er hat verstanden, dass wir Menschen das Böse einfach nicht lassen (können). Doch auch glauben zu können, dass Gott, im Gegensatz zu uns, eben durch und durch gut ist, schien im viel zu (lebens)fremd. Aber genau dafür (für das „Glauben-Finden“) ist solch eine Kinderbibelwoche einfach genial. Denn in all dem, waswir sagen, spielen und basteln … in all dem, wiewir handeln, reden und entscheiden, wollen wir aus tiefstem Herzen Kindern helfen zu glauben, dass Gott gut ist! Wir wollen durch unser WAS und WIE die Güte Gottes sicht- und spürbar werden lassen. Wir wollen, dass auch die „gottfernen“ Kinder an seine Gegenwart glauben und von ihm begeistert werden. Ein großer Wunsch, ein hoher Anspruch – und zugleich einfach das Geschenk Gottes an seine Mitarbeitenden! Denn ER will ja durch (und mit) uns sein!   

Marita Wiebe, BFDlerin im Leuchtturm, Güstrow

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Wir gehen zu den Menschen!

Der letztjährige Weihnachtsmarkt in Güstrow mit seinen Lichtern, Essens- und Glühweinbuden hat sicher viele Güstrower angezogen. Als ich damals über den Markt ging, erlebte ich laute Musik, Kinder auf dem Karussell, viel Lachen und angeheiterte Menschen, die sich amüsierten. Dass Christen Weihnachten die Geburt von Jesus Christus feiern, das konnte ich auf dem Weihnachtsmarkt nirgends entdecken. Nun denken manche: Das gehört doch in die Kirche und nicht auf einen Weihnachtsmarkt. Jesus hingegen hat seinen Leuten gesagt, dass sie dort hingehen sollen, wo die Menschen sind und ihnen von ihm erzählen. Da kam mir der Gedanke: Wir LKGler machen im Jahr 2018 einen Bücherstand auf dem Güstrower Weihnachtsmarkt. Dort bieten wir gute Literatur für Kinder, Teens und Erwachsene an sowie Kalender, Karten, Spiele, CDs, Filme und vieles mehr, und sind dann offen für gute Begegnungen. Das war ein Wagnis. Würden wir einen Stand erhalten? Würden wir das Geld für die Standgebühr zusammenbekommen? Würden sich genügend Mitarbeiter für den Stand finden? Bei zwei Personen für zwei Stunden bräuchten wir pro Tag 6-8 Mitarbeiter, und der Weihnachtsmarkt dauert immerhin 10 Tage. Wie wird das Wetter sein? Kommen überhaupt Menschen an unseren Stand? Ich freue mich, dass Gott uns Schritt für Schritt ermutigt hat, im Vertrauen nach vorn zu gehen. Und siehe da: die Standkosten wurden übernommen. Als der Weihnachtsmarkt startete, war unser Einsatzplan (vom 07.-16.12.) vollständig belegt, und wir starteten unterschiedlich erwartungsvoll. Manche Mitarbeiter haben sich mehrfach eingebracht. Diese gemeinsame Aktion hat unserer LKG richtig gutgetan. Wir waren aufeinander angewiesen. Es kam zu manchen feinen und auch nachdenklich machenden Begegnungen. Einige fanden es richtig gut, dass wir etwas Sinnvolles anbieten. Eine andere Dame sagte: „Ich möchte für mein Enkelkind eine Weihnachtskarte, aber ich selber halte nichts von all dem.“ Sie ließ sich auf kein Gespräch weiter ein. Wir wollen mit Jesus weiter im Gespräch bleiben über unseren Begegnungen und Erfahrungen und ihn bitten, dass ER jedem Einzelnen nachgeht und dranbleibt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns nächstes Jahr erneut entschließen: Wir gehen wieder zu den Menschen auf dem Weihnachtsmarkt und bieten ihnen das Beste an, was ihnen passieren kann: Das Evangelium und Menschen, mit denen sie über Gott ins Gespräch kommen können.

Schwester Ursel Neuhaus, Güstrow

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Überfluss - ja, bitte!

300 Neugierige feierten den zweiten ökumenischen Impuls-Gottesdienst in Wismar. Der Wismarer Ökumene-Kreis hat einen besonderen Gottesdienst vorbereitet, und etwa 300 Besucher kamen in die Georgenkirche. Unter dem Motto „Überfluss – ja, bitte!" ging es nicht etwa um Geld und Ruhm, sondern vielmehr um die überfließende Liebe Gottes. Als Andrea Kühn in der Wismarer St.-Georgen-Kirche vor 300 Besuchern eine rote Gießkanne solange mit Wasser füllt bis diese überläuft, wird die Jahreslosung 2018 aus der Johannesoffenbarung 21,6 bildhaft erlebbar. „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben aus der Quelle des Lebens umsonst.“ Andrea Kühn ist Verkündigerin, sprich Evangelistin. Sie kommt aus der sozial-christlichen Leuchtturmarbeit in Güstrow. Davon erzählt sie in einem kleinen Interview, das Thomas Bast, Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft Wismar, mit ihr führt. So wie beim zweiten Impuls-Gottesdienst in Wismar besteht auch ihre Arbeit, der sie seit sieben Jahren in Güstrow zwischen Plattenbauten nachgeht, aus einer verständlichen und bildlichen Verkündigung. Andrea Kühn ist sehr präsent in Stimme, Mimik und Gestik. Sie ist überzeugt: „Die Christen sind wie Gießkannen – große und kleine – die Gott mit Liebe, Vergebung, Hilfsbereitschaft und Trost füllt" bis diese Gaben überfließen, so wie das Wasser in ihrer roten Kanne auf dem Podest überläuft. 

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Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband

Hier können Sie sich unsere aktuellen Gebetsanliegen aus den Gemeinschaften

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Gebetsanliegen Juni 2019
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