"Herzlich willkommen" im Nordosten Deutschlands...

Inspektor Sieghard Reiter
Inspektor Sieghard Reiter

...und beim Mecklenburgischen Gemeinschaftsverband.

 

Wir sind ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche. In unserer Kirche und Gesellschaft wollen wir Zeichen der Hoffnung aufrichten. Schauen Sie sich ruhig um.

 

Wir freuen uns über jeden Kontakt.



Die Andacht von Miriam Motzkus (Neustrelitz)    August/September 2022

Liebe ist… 

 

…. freiwillig, ….respektvoll, … achtend…, sorgend,… hingebend …

 

Die Tochter pflegt die Mutter. Die Mutter hat Mühe mit ihrer Rolle der Hilfsbedürftigen. Die Tochter weiß nicht genau, was der Mutter fehlt. Sie kennt ihre Mutter natürlich gut und versucht bestmöglich für sie zu sorgen. Die Mutter wird immer unzufriedener. Die Tochter spürt das. Jetzt kommt die Tochter in den Minderwert. Wieder unbewusst!

Dies ist nur ein Beispiel für ein Kreislaufmodell: Gleichwertigkeit, Minderwert, Überkompensation. Haben wir einen Blick dafür gewonnen, sind diese Abläufe in vielen Situationen und Beziehungen zu entdecken. Doch wie kommt man da heraus? Wie kann man Beziehung auf Augenhöhe leben? 

 

In der Bibel lesen wir folgende Verse:

Lk 10,27»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.«

 

Und wir sollen unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Spannende Aussage in der Bibel. 

Oft wird nur der erste Teil dieses Bibelverses zitiert. …. „Wir sollen unseren Nächsten Lieben.“ oder: „Wir sollen unseren nächsten lieben, mehr als uns selbst!“

 

Es steht aber da: Wir sollen unseren nächsten lieben WIE uns selbst. Also nicht mehr, nicht weniger, sondern gleich wie wir uns lieben. 

Und wir sollen uns lieben wie wir unseren Nächsten lieben. 

 

Dazu ist es wichtig, dass ich mich kenne und meine Bedürfnisse wahrnehme. Und dass ich den anderen kenne und wahrnehme. Oft liegt auf dem anderen oder auf dem Selbst mehr Gewicht. Dann kippt das Gleichgewicht. Wenn der Fokus immer auf dem anderen liegt, dann geht das eine Weile gut, hat aber eine Vernachlässigung des Selbst zur Folge. Damit ein nicht mehr wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse und dann kann dafür auch nicht gesorgt werden. Umgekehrt: Den Fokus nur auf das eigene Ich verliert das Gegenüber aus dem Auge und auch hier leidet die Gemeinschaft. 

Ein gutes Gleichgewicht zu finden, das ist die Spannung und Herausforderung innerhalb einer Beziehung. Liebe deinen Nächsten WIE dich selbst!

 

 

 

Miriam Motzkus


Unsere neue Verbandszeitschrift mit Infos aus der MGV Arbeit 2022

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WIR in Mecklenburg (08/09-2022)
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WIR in Mecklenburg (10/11-2021)
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WIR in Mecklenburg (08/09-2021)
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WIR in Mecklenburg - (06/07-2021)
MGV Verbandszeitschrift
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Liebe Leserin, lieber Leser! 

Vor kurzem waren wir in Schwerin im Innenhof des Schlosses zu einem Theaterstück. Die Karten hatte ich schon fast ein Jahr vorher besorgt.  „Wie es euch gefällt“, ein Verwechslungsstück von William Shakespeare. Natürlich geht es um Liebe, um den oder die „Richtige“. Nichts ist so wie es scheint und alles ist möglich für und mit jedem und jeder, so jedenfalls die moderne Interpretation des klassischen Stücks. Ob Shakespeare das so gemeint hat? Ich glaube es nicht.

Dass Liebe auch anders möglich ist, immer wieder Nahrung braucht und wie sie immer wieder erneuert wird durch Verbindlichkeit, Zuneigung und immer tieferes Kennenlernen wird in dem Beitrag von Christine Ott aus ihrem Buch „Vom Mut ich selbst zu sein-Unvollkommen Glücklich“- deutlich.  Aber auch als Single kann man in Beziehungen liebevoll miteinander leben. Wie? Das beschreibt Astrid Eichler aus eigener Erfahrung: indem man miteinander Leben teilt und einander Zugehörigkeit schenkt.

Zugehörigkeit ist auch in den anderen Beiträgen wichtig, ob auf dem Christival in Erfurt, der Sommersause des EC mit wichtigen Leitungswechseln oder in der Gemeinschaft von Christen, wenn Gemeinde gemeinsam, wie die LKG Rostock, unterwegs ist.

Die Liebe zu den Menschen in der Ukraine und denen die besonderen Herausforderungen ausgesetzt sind, motiviert Martina und Heinz Nitzsche. Das ist sehr beeindruckend.

 

Lassen Sie sich also überraschen. Ich wünsche Ihnen eine entspannte, erholsame Sommerzeit.             

Ihr Sieghard Reiter 



MGV Andachten in der Coronazeit

Diese täglichen Andachten können Sie auch als Podcast in ihrer Podcast-APP abonnieren.

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Ferner finden Sie hier auch Predigten und Vorträge aus den Landeskirchlichen Gemeinschaften aus Mecklenburg.

 

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MGV aktuell

Im Blog finden sie weitere bzw. ältere Artikel.

Am Ende dieser Seite, also ganz unten, finden Sie die aktuellen Gebetsanliegen.


Landesgemeinschaftstag 2022 Lübtheen

Unglaublich lange mussten wir warten. Tage, Monate, Jahre zogen an uns vorbei. Und jetzt endlich war es soweit. Der Landesgemeinschaftstag konnte endlich wieder stattfinden! Lübtheen hat uns mit strahlendem Sonnenschein in Empfang genommen und es gab endlich wieder Zeit für Begegnung. Andy Müller vom Deutschen EC-Verband hat uns mit hineingenommen in die unglaubliche Geschichte des Lazarus. Nach einem tollen Mittagessen gab es eine Vielzahl an Workshops und mit Kaffee und Kuchen haben wir den Nachmittag ausklingen lassen. Musikalisch gab es einen grandiosen Mix mit der Jugendband vom Leuchtturm und den Bläsern aus unserem Verband.

Schon vorbei? Können wir nicht noch bleiben? Aber ich war noch gar nicht auf der Hüpfburg!

An jeder Ecke konnte man es hören, nach so langer Zeit wollten wir unsere wertvolle Zeit nicht einfach beenden. Aber alles Gute hat ein Ende. Wir zogen nach Hause, erfüllt von neuen Eindrücken, glücklich mit alten Freunden mal wieder gesprochen zu haben und hoffnungsvoll, dass der nächste Landesgemeinschaftstag nicht so lange auf sich warten lässt.

Tim Broßmann.


Gemeindefreizeit LKG Rostock 2022

Endlich mal wieder zusammenkommen als Gemeinde und feiern, reden, hören, spielen! Mit 45 Leuten fuhren wir als LKG Rostock zur Gemeindefreizeit nach Teterow ins Bischof-Theißing-Haus. 
Alle Altersgruppen waren vertreten, von 2 bis 82 Jahren. Das Gelände dort ist einfach riesig, mit Spielplatz und eigener Kapelle. Im Haus fanden wir geräumige Seminarräume vor und die Kinder verschwanden sofort im Keller mit Tischtennisplatte, Kicker und Billardtisch. Neben Frühsport, Andachten, einem bunten Abend und einem Ausflug in den Haustierpark Lelkendorf, hatten wir einfach mal Zeit zum besseren Kennenlernen. Und wir haben uns in 3 Einheiten einem sehr spannenden und praxisnahen Thema gewidmet. Es ging um „Gut miteinander reden ...“. Denn daran entscheidet sich so viel im Gemeindealltag, aber auch in unserem Berufsleben, in unseren Ehen und Familien. Und so klang es konkret: Freitag „ ... warum es manchmal schiefgeht“  - Samstag „ ... wie ich mich mitteile“   - Sonntag „ ... wie ich gut zuhöre“. Angelehnt war das alles an dem Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ von Marshall B. Rosenberg. Als Jude kannte der Psychologe und Therapeut Rosenberg auch die Bibel und hat sich dort viel abgeschaut, auch bei Jesus und der Bergpredigt. So war es nicht schwer, diese hilfreichen Weisheiten mit biblischen Aussagen und Geschichten zu verbinden. Denken wir nur an das Wort aus Jakobus 1,19: „Ein jeder Mensch sei schnell zum Hörenlangsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Mancher, der dem Thema zu Anfang skeptisch gegenüberstand, hatte so manches Aha-Erlebnis. Nun gibt es sogar noch einen Gemeindeabend, in dem wir das Ganze noch einmal etwas vertiefen wollen. Fasziniert und ermutigt war ich als Prediger davon, wie Viele sich bei der Vorbereitung und Durchführung eingebracht haben. Ob thematisch oder kreativ, ob beim Kinderprogramm oder beim Abwasch. Es war auch in der Vorbereitung und Durchführung ein echtes Gemeinschafts-Wochenende. Das macht mir Mut für die Zukunft. 

Daniel Queißer (Prediger LKG Rostock)


Ab ins kalte Wasser (BasECamp)

So beginnt leider viel zu häufig die „Karriere“ als Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter beginnt ein Studium, zieht weg oder die Lebenssituation verändert sich und nun wird ein Nachfolger gesucht. Häufig zu spät, sodass keine Einarbeitung oder Übergabe erfolgen kann. Aufmunternde Sätze wie „Wies läuft merkst du schon noch“ oder „mach’s erstmal und dann lernst du es durchs Machen“ fallen.  

Manchmal ist es so, dass Leute sich erst bereiterklären, wenn eine Not bzw. eine Lücke da ist. Besser wäre jedoch, mögliche Mitarbeiter frühzeitig anzusprechen und sie in die Aufgabe mit hineinzunehmen. Damit dies gelingen kann, sind folgende Schritte hilfreich:  

 

Ich mache und du schaust zu 

Ich mache und du machst mit 

Du machst und ich mache mit 

Du machst und ich schaue zu (und gebe Feedback) 

Du machst… 

 

So ist meiner Meinung nach der optimale Weg, um Mitarbeiter in die Mitarbeit zu führen. Mitarbeit ist ein Handwerk, das gelehrt werden muss. Es fällt einem nicht einfach zu. Gleichzeitig ist für viele Mitarbeiter der plötzliche Rollenwechsel vom Teilnehmer zum Mitarbeiter herausfordernd und kraftzehrend (gerade, wenn ihnen dieser nicht einmal bewusst ist) 

Gerade in dieser komplexen Zeit ist auffällig, dass darüber hinaus die Ansprüche ans Mitarbeitersein enorm gestiegen sind. Aufsichtspflicht, Copyright-Rechte, Datenschutz … sind nur einige Dinge, über die vor einigen Jahren noch niemand gesprochen hat.  

Der EC-Mecklenburg hat es sich zum Ziel gesetzt, Mitarbeiter zu befähigen, wirkliche Mitarbeiter zu sein. Ein wichtiger Baustein in diesem Konzept ist das BasECamp – unser Mitarbeitereinstiegskurs. Mit einer kleinen aber feinen Gruppe waren wir in Karchow zu Gast, um über die Grundlagen vom Mitarbeitersein zu sprechen. Gerade der Gedanke, dass Gott Gaben in jeden Menschen hineinlegt und wir ohne Gott unsere Mitarbeit nicht gestalten können, stand im Mittelpunkt. Natürlich kamen auch Spiel, Spaß und Spannung nicht zu kurz.  

Wir überlegen zurzeit, wie man dieses Projekt im kommenden Jahr gestalten kann. Ob ein Freizeitmodell mit einer Woche am Stück die richtige Struktur ist oder ob auf ein Modell, das sich auf verschiedene Wochenenden streckt umgeschwenkt wird.  

Gleichzeitig arbeiten wir an einem Folgekurs, dem amBoss, dem EC-Mecklenburg Leiterkurs. In diesem sollen die Leitenden der EC-Gruppen geschult werden. Ein wichtiger Punkt wird Mitarbeitergewinnung und Nachfolgeregelung sein.  

Wir sind ermutigt von den vielen jungen, talentierten Menschen, die wir in den Orten und Gemeinschaften sehen. Begleitet sie bitte im Gebet und seid mit ihnen auf dem Weg. Gebt ihnen Feedback (wenn sie euch das Mandat dafür erteilen) und ermutigt sie, als Generation Verantwortung zu übernehmen. Frei nach dem Motto des EC: Die EC-Arbeit hat den Auftrag, junge Menschen zu Jüngern zu machen und sie zu prägenden Persönlichkeiten heranzubilden, durch die wiederum Menschen ihrer Generation zu Jüngern werden. 

 

Lars Johannsen 

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Mission (Werbung der anderen Art)

Familie Aaron und Ilonka Köpke, Neubrandenburg
Familie Aaron und Ilonka Köpke, Neubrandenburg

(Wenn für mich der Glaube an alles Überirdische absurd und wirklichkeitsfern wäre, dann wäre es auch eine Gemeinscahaft von Leuten, die sich treffen, um Gott anzubeten. Wenn sich Christen noch auf die Faahne schreiben, alle Völker zu Jüngern zu machen, sind gewisse Ängste absolut verständlich.)

 

Eine Studentin aus der Neubrandenburger Hochschule fragte mich, was wir als Oase so machen. Sie kannte das Gebäude als früheren Jugendklub. Ich erklärte ihr alles, fing an bei den sozial-missionarischen Angeboten und endete bei Glaube und Gemeindegründung. Sie schaute etwas prüfend und sagte: „Ach so, aber dann missioniert ihr ja gar nicht.“ Da war ich sprachlos. Hatte ich ihr nicht gerade erklärt, wie wir das tun?

 

Ähnliche Situationen erlebe ich immer wieder. Ich erkläre und rechne mit Unverständnis oder einer gewissen Enttäuschung. Doch ich spüre Offenheit und eine gewisse Ahnungslosigkeit, wie wenn es keine richtige „Schublade“ im Kopf gibt für das, was ich mache. Tatsächlich gibt es die nicht, weil der staatlich geförderte Atheismus noch zu DDR-Zeiten bei vielen Menschen einer unbefangenen Religionslosigkeit gewichen ist. 

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Im Kanu über die Sude

Die LKG Lübtheen auf ihrem Weg zum Picknick

Über Kanufahrten wurde wohl schon einiges berichtet. Die meisten denken dabei wohl an Abenteuer, reißende Flüsse oder sogar an eindrucksvolle Wasserströme, die es zu bewältigen gilt. Nun ja, die Sude zwischen Redefin und Brömsenberg scheint da eher ein seichteres Gewässer zu sein.

Über fehlende Abenteuer konnten wir uns dennoch nicht beklagen. Auch wir hatten bei unserer Kanufahrt am 13. September 2020 einige Herausforderungen zu meistern, denen wir gemeinsam entgegentraten. Neben einem umgestürzten Baum mitten auf unserer Wasserstraße und der einen oder anderen Sandbank kam auch ein teils voll gelaufenes Kanu ins Spiel. Und natürlich war für einige Neukanuten das Abenteuer Flussfahrt ein absolutes Neuland und eine Herausforderung, auf gerader Bahn die Sude zu durchqueren.

Von schmalen Flussabschnitten über breiter werdende Grasufer, unter Brücken hindurch, an kleinen, viel zu hohen Bootsstegen vorbei bis hin zu Waldufern, reichte das Sichtspektrum an diesem warmen Nachmittag. Am Ziel, der Brömsenberger Mühle, angekommen warteten schon die ersten Geschwister, riefen uns zu und machten einige Fotos, wohl zur Erinnerung an unsere seemännischen Leistungen an diesem Tage.

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Man ist nur da Mensch, wo man spielt...

…so wird zumindest beim Kindermitarbeitertag Schiller zitiert. 48 Mitarbeiter aus der Arbeit mit Kindern hatten sich am 17.10.2020 in der Oase Neubrandenburg eingefunden. Gerade zu Coronazeiten war die Vernetzung und das gegenseitige Begegnen besonders wertvoll. 

Zu Gast war Thomas Kretzschmar, der ehemalige Referent für Kinder- und Jungschararbeit sowie für die Pfadfinderarbeit. Thematisch ging es um die Frage, wie Elemente der Pfadfinderarbeit in die „normale“ Jungschar, Kinderstunde ... eingebracht werden können. 

Vor dem inhaltlichen Eintauchen in die Thematik wurde erstmal selbst gespielt. So wurde übers Gelände geflitzt. Der Auftrag lautete: Möglichst viele Gegenstände besorgen, die mit „S“ anfangen. Von Schlüssel über Sack bis Salz war alles dabei. Im Anschluss dann die Frage: Wie viele Fenster hat das Haus eigentlich vorne? Wir Erwachsenen waren so fokussiert auf das Spiel, dass niemand auf irgendetwas anderes achtete. Anschließend wurde jeder einem Indianerstamm zugeteilt und sollte seine Stammesmitglieder durch eine festgelegte pantomimische Begrüßung finden. Auch hier ging es richtig zur Sache. Es dauerte einige Zeit bis wir diese Aufgabe bewältigen konnten. 

Danach ging es um Spieletheorie und die Frage, wieso wir so viele Angebote und Spiele drinnen stattfinden lassen, obwohl es gerade während Corona wichtig wäre, draußen zu sein. Fast alles, was man drin machen kann, könnte man auch draußen machen. (Wenn es draußen nicht sogar noch besser funktioniert.) 

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Nachhilfeunterricht bei Lukas

Nach Markus (2019) stand nun der Arzt Lukas und sein Evangelium im Mittelpunkt: Drei Tage Kurzbibelschule vom 2. bis 5. September in Karchow – diesmal im großen Zelt. Was ist das Besondere am Lukas-Evangelium? Er beschreibt die Wirksamkeit von Jesus in großer Perspektive. Lukas verfasst sein Evangelium nicht allein für seine jüdischen Freunde, sondern für Interessenten weltweit. So stellt er das Leben des Erlösers in den Zusammenhang der Weltgeschichte. Er macht deutlich, zu welcher Zeit, unter welchen Königen, unter welchem Kaiser und welchem römischen Prokurator Christus gelebt hat und gestorben ist. Damit wird klar, dass das Leben des jüdischen Messias keine Winkelangelegenheit war und bleiben soll. Jesus kam für Menschen aller Zeiten und aller Nationen. Nur durch diesen einen Mann gibt es Rettung für sie. Und Lukas berichtet, wie Jesus von den Verlorenen spricht und darüber, wie sie gefunden werden (Lukas 15). Er berichtet, wie Jesus den Zusammenhang von Hören und Tun des Willens Gottes verdeutlicht (Lukas 10,25-42). Er spricht von plötzlichen Katastrophen und dem, was wir durch sie lernen sollen (Lukas 13,1-5).

Auf der Kurzbibelschule waren zwar nicht alle Nationen vertreten, aber zumindest Mecklenburger und Pommern, Sachsen und Brandenburger, Franken und Württemberger, grob zusammengefasst: Deutsche und auch Sinti, Frauen und Männer, Junge und Ältere.

Dorothea und Dr. Rolf Hille (Heilbronn) - weit gereist und in vielen verschiedenen Aufgaben tätig - haben uns das Lukas-Evangelium und seine großen Themen nahegebracht. Als weitere Referentin kam Mirjam Holmer, Journalistin und Islamwissenschaftlerin aus Jerusalem. Von ihr haben wir über Menschen verschiedener Religionen in Israel, den missionarischen Weg zu ihnen, über die Ausdruckskraft der hebräischen Sprache anhand von Psalm 121 und das Leben während des Lockdowns in Jerusalem gehört. – Vielfacher Wunsch der knapp 40 Teilnehmer am Ende der drei Tage: „Bitte im kommenden Jahr wieder anbieten.“ – So ist die  nächste Kurzbibelschule für die Zeit vom 1. bis 4. September 2021 geplant.

Hartmut Zopf, Karchow

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Wechsel des 2. Vorsitzenden

Am 12.09.2020 wurde Matthias Schmidt nach 24 Jahren der Mitarbeit in den Leitungsgremien des MGVs verabschiedet und von seiner Verantwortung entpflichtet.

Inspektor Sieghard Reiter dankte Matthias Schmidt für sein langjährige, intensive Mitarbeit an verantwortungsvoller Stelle im MGV und dafür, dass er einen Teil seiner Lebenszeit, seiner Begabung und Kraft unserem Verband geschenkt hat. "Dadurch ist unser Verband auch von Dir entscheidend mit geprägt worden.“ 

Wir wünschen Matthias Schmidt Kraft und frischen Mut für alles, was auf ihn zukommt; und bitten unseren Herrn, das er ihm und seiner Frau weiterhin gute Erfahrungen in der Arbeit vor Ort und mit den Menschen in unserem Verband schenken möge.

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Von Minsk nach Below

Messianische Juden zu Gast in Karchow 

Erst im Januar waren wir in ihrer Gemeinde zu Gast. Ich konnte dort predigen und Grüße überbringen. Nun kamen sie zu uns. Sie waren schon mehrere Tage unterwegs – Juden aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Genauer gesagt: Messianische Juden, also Juden, die an Jesus als Messias glauben, wie auch wir Christen es tun. Sie gehören in Minsk zu einer Gemeinde, zu der die Christliche Freizeit- und Bildungsstätte Karchow seit ca. 20 Jahren partnerschaftliche Kontakte pflegt. Die 14 Weißrussen befanden sich auf der Rückreise von einer Informations- und Versöhnungstour in die Niederlande. Dort besuchten sie u.a. das Anne-Frank-Museum in Amsterdam. Dieses Haus erinnert an das jüdische Mädchen Anne Frank, das im März 1945 im KZ Bergen-Belsen umgebracht wurde. Bekannt wurde das Schicksal dieses Kindes durch ihr Buch „Das Tagebuch der Anne Frank“. Auf dem Rückweg nach Minsk legten unsere weißrussischen Freunde einen Zwischenstopp ein und übernachteten - wie auf der Hinreise - im Freizeitheim in Karchow. Da der folgende Tag, der 27. Januar, der Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz war, bot sich ein Besuch der Todesmarsch-Gedenkstätte im Belower Wald zwischen Röbel und Wittstock an. Die Zeugnisse dort hinterließen einen tiefen Eindruck auf die Gäste. Fotos und Berichte auf den Schautafeln sowie die Erklärungen zu den Einritzungen in den Bäumen sind Hinweise auf unsägliches Leid. Für 6 Tage lagen im April 1945 16.000 Evakuierte aus dem KZ Sachsenhausen ohne Unterkunft und Essen hier im Wald. Viele verhungerten. Andere wurden von der SS erschossen. Bei unserer Gästegruppe spielte sich eine bewegende Szene ab: Sie standen am Schluss zusammen und Pastor Vladimir betete für die Deutschen und für sie selbst.

Hartmut Zopf, Karchow

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I believe... ich glaube!

Das war das Thema der diesjährigen Teenweek. 63 Jugendliche, Mitarbeiter und Kinder trafen sich vom 17.-21. Februar im Herrenhaus von Neu Sammit. Unterstützt wurden wir wieder durch ein internationales Team vom Bodenseehof. Die motivierten Mitarbeiter der Fackelträger Bibelschule kamen aus Südkorea, den USA, Kanada und Australien. Wo unsere Englischkenntnisse aufhörten, behalf man sich einfach mit Händen und Füßen. Es gab genug zu lachen, und im gemeinsamen Gebet, Bibelstudium und Lobpreis wuchs die Gruppe gut zusammen. Wir redeten viel über unseren Glauben und den, an den wir glauben. Über die Tage konnten wir erleben, dass das Wort zu den Jugendlichen immer weiter durchdrang. Acht Jugendliche kamen zum Glauben. Das schöne Herrenhaus von Neu Sammit bot uns ein tolles Zuhause für diese Zeit. Auch das Umland wurde ausführlich erkundet. Im anliegenden Wald machten wir Geländespiele und gingen spazieren und spielten auf der Wiese vor dem Haus Fußball. Ein paar ganz Hartgesottene sprangen sogar in den See. Eine Besonderheit in diesem Jahr war das Küchenteam. Drei Elternpaare mit jeweils drei Kindern wechselten sich munter ab mit der Kinderbetreuung und der Küchenarbeit. Es hat ganz wunderbar funktioniert, sowohl die Kinder als auch die Eltern hatten eine schöne gesegnete Zeit. Es lohnt sich, sich für nächstes Jahr einzutragen: 06.-10.02.2021 Teenweek. Vielleicht bist du ja auch dabei? (Oder Kind, Enkel, Gruppe, jemand, den du kennst …)

Wir sind dankbar für eine gesegnete Freizeit und freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr. 

Lars Johannsen, Schwerin

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Wenn eine Prinzessin mit Einhorn ein David-Hirten-Lied lernt!

Ob dieser kurze Satz wirklich unsere KiBiWo (Kinderbibelwoche) 2020 im vollen Maße beschreibt, das wage ich zu bezweifeln. Er verrät aber viel von dem, was in der zweiten Winterferien-Woche in der LKG Güstrow zu sehen und zu erleben war! Etwa 30 Kinder, „mal mehr, mal weniger“, haben sich einladen lassen, 5 Tage lang mit Teamern der Dom- und Pfarrgemeinde Güstrow sowie dem Leuchtturm, in die Welt des Alten Testaments einzutauchen. Scheinbar völlig unpassend taucht jeden Tag „Prinzessin Wundervoll“ auf, die mit den Kindern spielerisch in den Tag startet, manche Späße treibt und jedes Mal eine wichtige Erkenntnis in ihr Tagebuch schreibt. Ein solcher Gruß von Gott lautet z.B., dass wir mit Gott Riesen besiegen können und ER uns in- und auswendig kennt. Allerdings spielt die Prinzessin nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt stehen einige Geschichten von König David. In einem Theaterstück wird die Bibelgeschichte lebendig dargestellt und später durch Gespräch und Spiel in Kleingruppen vertieft. Besonders beeindruckend war der Riese Goliath! Getroffen von einem kleinen „Tischtennisball“ fiel er tatsächlich regungslos um und blieb, hinter aufgemalten Steinen versteckt, auf einem Berg Matratzen sicher liegen. Gestärkt vom Mittagessen können wir trotz des wechselhaften Wetters jeden Tag ein bisschen Zeit auf dem Spielplatz verbringen, bevor der Nachmittag kurzweilig mit Spielen oder Workshops vorübergeht. Im Vergleich zu einer normalen Kinderstunde am Leuchtturm ist die KiBiWo eine großartige Chance, den Kindern auch längere Geschichten der Bibel bekannt zu machen und tiefer in die Materie einzusteigen. Umso mehr freuen wir uns, dass in diesem Jahr 11 Leuchtturm Kinder mit dabei waren! Übrigens haben wir in diesem Jahr – trotz jahrelanger KiBiWo-Geschichte – etwas bisher nie Dagewesenes gemacht! Zu dem Thema der Woche „König David“ fiel uns lange kein gutes Ausflugsziel ein. Weder in Güstrow noch irgendwo anders in Deutschland gibt es einen König. Doch wir konnten einen "Ersatzkönig" finden: Den Bürgermeister der Stadt Güstrow. 

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"Dankbar" - KiSiWo 2020

Am Sonntag, den 10. Februar war es wieder soweit: 31 Kids und 9 Mitarbeiter trudelten in der Freizeitstätte in Neu Sammit ein. Wir ließen uns vom Sturm „Sabine“ nicht davon abhalten, unsere traditionelle KiSiWo (Kinder-Sing-Woche) zu beginnen und stärkten uns erstmal mit einem leckeren Abendessen. In diesem Jahr übten wir das Adonia-Musical „Dankbar - 10 Aussätzige werden geheilt“ ein. Die Bibelarbeiten waren Treffen an der „Bar“, nämlich der Dank-Bar, Kost-Bar, Wunder-Bar, Mach-Bar, Sicht-Bar und Schmeck-Bar. Gemeinsam erlebten wir spannende Höhepunkte, wie einen fetzigen Quizduell-Abend, spritzige und erlebnispädagogische Geländespiele sowie eine geheimnisvolle Nachtwanderung ohne Licht, zum Teil quer durch den stockdunklen Wald. Nur ein Seil hielt uns auf dem Weg. Beim „Blick in die Welt“ gaben uns Heinz und Martina Nitzsche einen bewegenden Einblick in ihre Missionsarbeit in der Ukraine. Dankbar schauen wir zurück auf eine Woche mit kreativen Bibelarbeiten, aber auch auf die fesselnde Gute-Nacht-Geschichte.

Dankbar sind wir für ausreichend gutes Essen, Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter und keine Verletzungen.

Dankbar nahmen die Eltern und Freunde der Kids Anteil an der Aufführung des Musicals. Die Kinder zeigten mit Freude und Witz ihr Einstudiertes.

Ein Dank geht an alle Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut haben, aber auch an alle Mitarbeiter für ihren tollen Einsatz und vor allem an unseren großen Gott, der uns immer wieder die Möglichkeit gibt, diese Freizeit durchzuführen. DANKE!

Luis Mantei, Maria Bobzien

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Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband

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MGV Gebetsanliegen - Juli 2022
Mitbeten macht Spaß!
Danke dafür!
Gebetsliste Juli 2022.pdf
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