"Herzlich willkommen" im Nordosten Deutschlands...

Inspektor Sieghard Reiter
Inspektor Sieghard Reiter

...und beim Mecklenburgischen Gemeinschaftsverband.

 

Wir sind ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche. In unserer Kirche und Gesellschaft wollen wir Zeichen der Hoffnung aufrichten. Schauen Sie sich ruhig um.

 

Wir freuen uns über jeden Kontakt.



Die Andacht von Anne Blanckenfeldt (Vorsitzendende des EC-Mecklenburg) Juni/Juli 2021

„Selbstverständlich gibt es Gott. Aber er ist ein Gentleman und hält sich vornehm zurück.“ – so beginnt das Buch „Gott lebt – ich hab ihn

nie gesehen“ von Albrecht Gralle. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

Ähnlich ging es mit großer Wahrscheinlichkeit den Israeliten, als sie mit hängenden Köpfen in der Gefangenschaft in Babylon saßen. Sie wussten, dass es Gott gibt, aber in der Geschichte des Alten Testamentes sieht man immer wieder, dass Gott sich manchmal zurückhält. Die Lage, in der sich die Israeliten befanden, war ein Zeichen dafür, dass Gott sie aufgegeben hat, oder?

Alles scheint trostlos: Ein Volk ohne Hoffnung und ohne Glauben! Wenn ich mir die momentane Lage in unserem Land anschaue, stelle ich erschrocken fest: Es ist bei uns genauso! Da würden wir uns über Zeilen freuen, wie sie Jeremia schreibt: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen“. Gott schenkt seinem Volk einen Neuanfang und eine wundervolle Zusage und so auch uns heute. Das Beste kommt zum Schluss: Nicht nur wir müssen nach Gott Ausschau halten – ER sucht uns!

Schon auf den ersten Seiten der Bibel steht: „Adam, wo bist du?“ Oder wir lesen vom guten Hirten, der losgeht, das verlorene Schaf zu suchen! Das ist unser Gott. ER geht uns nach, ER sucht uns. Von diesem Gott dürfen wir uns finden lassen. Und wenn wir uns auf die Suche nach IHM machen, lässt ER sich von uns finden. Versprochen!

Anne Blanckenfeldt


Unsere neue Verbandszeitschrift mit Infos aus der MGV Arbeit 2021

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WIR in Mecklenburg - (06/07-2021)
MGV Verbandszeitschrift
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Liebe Leserin, lieber Leser!

Sommer, Sonne, Sand und Meer, baden, in der Sonne liegen, Sandburgen bauen, paddeln, durch Kornfelder streifen und die herrliche rote Farbe des Mohns genießen.

Draußen an lauen Sommerabenden mit einem Glas guten Wein sitzen, in die sternenklare Nacht schauen, Sternschnuppen sehen oder noch schnell am Abend in den abkühlenden See springen.

Vor dem Wohnwagen mit einem guten Buch in der Hand sitzen und an nichts anderes, nicht einmal an Corona denken.

Das alles ist für mich SOMMER. Rudi Carrell hat einen Hit im Sommer 1975 gelandet, der treffend aufgreift, was uns bewegt: „Wann wird‘s mal endlich wieder Sommer, ein Sommer wie

er früher einmal war“. An Corona hat er mit Sicherheit nicht gedacht, als er diese Zeilen sang.

Sommer in Corona-Zeiten – was kann man da alles machen als Gemeinde?

Was haben wir schon alles gemacht?

Das lesen Sie in diesem Heft. Wie kann man in dieser besonderen Zeit Gott erleben? Trotz Beschränkungen Menschen begegnen? Und was kann man da mit ihnen erleben? Davon wird in eindrücklichen Zeugnissen berichtet.

Gottes Gegenwart erfahren in der Abgeschiedenheit eines Klosters und

ihm ganz neu begegnen. Aufhören mit allem, was man tut und sich in die Sonne, in das Heil Gottes legen. Dazu will dieses Heft Mut machen.

Lassen Sie sich inspirieren und viel Freude bei der Lektüre.

 

Ihr Sieghard Reiter



MGV Andachten in der Coronazeit

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MGV aktuell

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Am Ende dieser Seite, also ganz unten, finden Sie die aktuellen Gebetsanliegen.


Mission (Werbung der anderen Art)

Familie Aaron und Ilonka Köpke, Neubrandenburg
Familie Aaron und Ilonka Köpke, Neubrandenburg

(Wenn für mich der Glaube an alles Überirdische absurd und wirklichkeitsfern wäre, dann wäre es auch eine Gemeinscahaft von Leuten, die sich treffen, um Gott anzubeten. Wenn sich Christen noch auf die Faahne schreiben, alle Völker zu Jüngern zu machen, sind gewisse Ängste absolut verständlich.)

 

Eine Studentin aus der Neubrandenburger Hochschule fragte mich, was wir als Oase so machen. Sie kannte das Gebäude als früheren Jugendklub. Ich erklärte ihr alles, fing an bei den sozial-missionarischen Angeboten und endete bei Glaube und Gemeindegründung. Sie schaute etwas prüfend und sagte: „Ach so, aber dann missioniert ihr ja gar nicht.“ Da war ich sprachlos. Hatte ich ihr nicht gerade erklärt, wie wir das tun?

 

Ähnliche Situationen erlebe ich immer wieder. Ich erkläre und rechne mit Unverständnis oder einer gewissen Enttäuschung. Doch ich spüre Offenheit und eine gewisse Ahnungslosigkeit, wie wenn es keine richtige „Schublade“ im Kopf gibt für das, was ich mache. Tatsächlich gibt es die nicht, weil der staatlich geförderte Atheismus noch zu DDR-Zeiten bei vielen Menschen einer unbefangenen Religionslosigkeit gewichen ist. 

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Im Kanu über die Sude

Die LKG Lübtheen auf ihrem Weg zum Picknick

Über Kanufahrten wurde wohl schon einiges berichtet. Die meisten denken dabei wohl an Abenteuer, reißende Flüsse oder sogar an eindrucksvolle Wasserströme, die es zu bewältigen gilt. Nun ja, die Sude zwischen Redefin und Brömsenberg scheint da eher ein seichteres Gewässer zu sein.

Über fehlende Abenteuer konnten wir uns dennoch nicht beklagen. Auch wir hatten bei unserer Kanufahrt am 13. September 2020 einige Herausforderungen zu meistern, denen wir gemeinsam entgegentraten. Neben einem umgestürzten Baum mitten auf unserer Wasserstraße und der einen oder anderen Sandbank kam auch ein teils voll gelaufenes Kanu ins Spiel. Und natürlich war für einige Neukanuten das Abenteuer Flussfahrt ein absolutes Neuland und eine Herausforderung, auf gerader Bahn die Sude zu durchqueren.

Von schmalen Flussabschnitten über breiter werdende Grasufer, unter Brücken hindurch, an kleinen, viel zu hohen Bootsstegen vorbei bis hin zu Waldufern, reichte das Sichtspektrum an diesem warmen Nachmittag. Am Ziel, der Brömsenberger Mühle, angekommen warteten schon die ersten Geschwister, riefen uns zu und machten einige Fotos, wohl zur Erinnerung an unsere seemännischen Leistungen an diesem Tage.

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Man ist nur da Mensch, wo man spielt...

…so wird zumindest beim Kindermitarbeitertag Schiller zitiert. 48 Mitarbeiter aus der Arbeit mit Kindern hatten sich am 17.10.2020 in der Oase Neubrandenburg eingefunden. Gerade zu Coronazeiten war die Vernetzung und das gegenseitige Begegnen besonders wertvoll. 

Zu Gast war Thomas Kretzschmar, der ehemalige Referent für Kinder- und Jungschararbeit sowie für die Pfadfinderarbeit. Thematisch ging es um die Frage, wie Elemente der Pfadfinderarbeit in die „normale“ Jungschar, Kinderstunde ... eingebracht werden können. 

Vor dem inhaltlichen Eintauchen in die Thematik wurde erstmal selbst gespielt. So wurde übers Gelände geflitzt. Der Auftrag lautete: Möglichst viele Gegenstände besorgen, die mit „S“ anfangen. Von Schlüssel über Sack bis Salz war alles dabei. Im Anschluss dann die Frage: Wie viele Fenster hat das Haus eigentlich vorne? Wir Erwachsenen waren so fokussiert auf das Spiel, dass niemand auf irgendetwas anderes achtete. Anschließend wurde jeder einem Indianerstamm zugeteilt und sollte seine Stammesmitglieder durch eine festgelegte pantomimische Begrüßung finden. Auch hier ging es richtig zur Sache. Es dauerte einige Zeit bis wir diese Aufgabe bewältigen konnten. 

Danach ging es um Spieletheorie und die Frage, wieso wir so viele Angebote und Spiele drinnen stattfinden lassen, obwohl es gerade während Corona wichtig wäre, draußen zu sein. Fast alles, was man drin machen kann, könnte man auch draußen machen. (Wenn es draußen nicht sogar noch besser funktioniert.) 

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Nachhilfeunterricht bei Lukas

Nach Markus (2019) stand nun der Arzt Lukas und sein Evangelium im Mittelpunkt: Drei Tage Kurzbibelschule vom 2. bis 5. September in Karchow – diesmal im großen Zelt. Was ist das Besondere am Lukas-Evangelium? Er beschreibt die Wirksamkeit von Jesus in großer Perspektive. Lukas verfasst sein Evangelium nicht allein für seine jüdischen Freunde, sondern für Interessenten weltweit. So stellt er das Leben des Erlösers in den Zusammenhang der Weltgeschichte. Er macht deutlich, zu welcher Zeit, unter welchen Königen, unter welchem Kaiser und welchem römischen Prokurator Christus gelebt hat und gestorben ist. Damit wird klar, dass das Leben des jüdischen Messias keine Winkelangelegenheit war und bleiben soll. Jesus kam für Menschen aller Zeiten und aller Nationen. Nur durch diesen einen Mann gibt es Rettung für sie. Und Lukas berichtet, wie Jesus von den Verlorenen spricht und darüber, wie sie gefunden werden (Lukas 15). Er berichtet, wie Jesus den Zusammenhang von Hören und Tun des Willens Gottes verdeutlicht (Lukas 10,25-42). Er spricht von plötzlichen Katastrophen und dem, was wir durch sie lernen sollen (Lukas 13,1-5).

Auf der Kurzbibelschule waren zwar nicht alle Nationen vertreten, aber zumindest Mecklenburger und Pommern, Sachsen und Brandenburger, Franken und Württemberger, grob zusammengefasst: Deutsche und auch Sinti, Frauen und Männer, Junge und Ältere.

Dorothea und Dr. Rolf Hille (Heilbronn) - weit gereist und in vielen verschiedenen Aufgaben tätig - haben uns das Lukas-Evangelium und seine großen Themen nahegebracht. Als weitere Referentin kam Mirjam Holmer, Journalistin und Islamwissenschaftlerin aus Jerusalem. Von ihr haben wir über Menschen verschiedener Religionen in Israel, den missionarischen Weg zu ihnen, über die Ausdruckskraft der hebräischen Sprache anhand von Psalm 121 und das Leben während des Lockdowns in Jerusalem gehört. – Vielfacher Wunsch der knapp 40 Teilnehmer am Ende der drei Tage: „Bitte im kommenden Jahr wieder anbieten.“ – So ist die  nächste Kurzbibelschule für die Zeit vom 1. bis 4. September 2021 geplant.

Hartmut Zopf, Karchow

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Wechsel des 2. Vorsitzenden

Am 12.09.2020 wurde Matthias Schmidt nach 24 Jahren der Mitarbeit in den Leitungsgremien des MGVs verabschiedet und von seiner Verantwortung entpflichtet.

Inspektor Sieghard Reiter dankte Matthias Schmidt für sein langjährige, intensive Mitarbeit an verantwortungsvoller Stelle im MGV und dafür, dass er einen Teil seiner Lebenszeit, seiner Begabung und Kraft unserem Verband geschenkt hat. "Dadurch ist unser Verband auch von Dir entscheidend mit geprägt worden.“ 

Wir wünschen Matthias Schmidt Kraft und frischen Mut für alles, was auf ihn zukommt; und bitten unseren Herrn, das er ihm und seiner Frau weiterhin gute Erfahrungen in der Arbeit vor Ort und mit den Menschen in unserem Verband schenken möge.

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Von Minsk nach Below

Messianische Juden zu Gast in Karchow 

Erst im Januar waren wir in ihrer Gemeinde zu Gast. Ich konnte dort predigen und Grüße überbringen. Nun kamen sie zu uns. Sie waren schon mehrere Tage unterwegs – Juden aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Genauer gesagt: Messianische Juden, also Juden, die an Jesus als Messias glauben, wie auch wir Christen es tun. Sie gehören in Minsk zu einer Gemeinde, zu der die Christliche Freizeit- und Bildungsstätte Karchow seit ca. 20 Jahren partnerschaftliche Kontakte pflegt. Die 14 Weißrussen befanden sich auf der Rückreise von einer Informations- und Versöhnungstour in die Niederlande. Dort besuchten sie u.a. das Anne-Frank-Museum in Amsterdam. Dieses Haus erinnert an das jüdische Mädchen Anne Frank, das im März 1945 im KZ Bergen-Belsen umgebracht wurde. Bekannt wurde das Schicksal dieses Kindes durch ihr Buch „Das Tagebuch der Anne Frank“. Auf dem Rückweg nach Minsk legten unsere weißrussischen Freunde einen Zwischenstopp ein und übernachteten - wie auf der Hinreise - im Freizeitheim in Karchow. Da der folgende Tag, der 27. Januar, der Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz war, bot sich ein Besuch der Todesmarsch-Gedenkstätte im Belower Wald zwischen Röbel und Wittstock an. Die Zeugnisse dort hinterließen einen tiefen Eindruck auf die Gäste. Fotos und Berichte auf den Schautafeln sowie die Erklärungen zu den Einritzungen in den Bäumen sind Hinweise auf unsägliches Leid. Für 6 Tage lagen im April 1945 16.000 Evakuierte aus dem KZ Sachsenhausen ohne Unterkunft und Essen hier im Wald. Viele verhungerten. Andere wurden von der SS erschossen. Bei unserer Gästegruppe spielte sich eine bewegende Szene ab: Sie standen am Schluss zusammen und Pastor Vladimir betete für die Deutschen und für sie selbst.

Hartmut Zopf, Karchow

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I believe... ich glaube!

Das war das Thema der diesjährigen Teenweek. 63 Jugendliche, Mitarbeiter und Kinder trafen sich vom 17.-21. Februar im Herrenhaus von Neu Sammit. Unterstützt wurden wir wieder durch ein internationales Team vom Bodenseehof. Die motivierten Mitarbeiter der Fackelträger Bibelschule kamen aus Südkorea, den USA, Kanada und Australien. Wo unsere Englischkenntnisse aufhörten, behalf man sich einfach mit Händen und Füßen. Es gab genug zu lachen, und im gemeinsamen Gebet, Bibelstudium und Lobpreis wuchs die Gruppe gut zusammen. Wir redeten viel über unseren Glauben und den, an den wir glauben. Über die Tage konnten wir erleben, dass das Wort zu den Jugendlichen immer weiter durchdrang. Acht Jugendliche kamen zum Glauben. Das schöne Herrenhaus von Neu Sammit bot uns ein tolles Zuhause für diese Zeit. Auch das Umland wurde ausführlich erkundet. Im anliegenden Wald machten wir Geländespiele und gingen spazieren und spielten auf der Wiese vor dem Haus Fußball. Ein paar ganz Hartgesottene sprangen sogar in den See. Eine Besonderheit in diesem Jahr war das Küchenteam. Drei Elternpaare mit jeweils drei Kindern wechselten sich munter ab mit der Kinderbetreuung und der Küchenarbeit. Es hat ganz wunderbar funktioniert, sowohl die Kinder als auch die Eltern hatten eine schöne gesegnete Zeit. Es lohnt sich, sich für nächstes Jahr einzutragen: 06.-10.02.2021 Teenweek. Vielleicht bist du ja auch dabei? (Oder Kind, Enkel, Gruppe, jemand, den du kennst …)

Wir sind dankbar für eine gesegnete Freizeit und freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr. 

Lars Johannsen, Schwerin

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Wenn eine Prinzessin mit Einhorn ein David-Hirten-Lied lernt!

Ob dieser kurze Satz wirklich unsere KiBiWo (Kinderbibelwoche) 2020 im vollen Maße beschreibt, das wage ich zu bezweifeln. Er verrät aber viel von dem, was in der zweiten Winterferien-Woche in der LKG Güstrow zu sehen und zu erleben war! Etwa 30 Kinder, „mal mehr, mal weniger“, haben sich einladen lassen, 5 Tage lang mit Teamern der Dom- und Pfarrgemeinde Güstrow sowie dem Leuchtturm, in die Welt des Alten Testaments einzutauchen. Scheinbar völlig unpassend taucht jeden Tag „Prinzessin Wundervoll“ auf, die mit den Kindern spielerisch in den Tag startet, manche Späße treibt und jedes Mal eine wichtige Erkenntnis in ihr Tagebuch schreibt. Ein solcher Gruß von Gott lautet z.B., dass wir mit Gott Riesen besiegen können und ER uns in- und auswendig kennt. Allerdings spielt die Prinzessin nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt stehen einige Geschichten von König David. In einem Theaterstück wird die Bibelgeschichte lebendig dargestellt und später durch Gespräch und Spiel in Kleingruppen vertieft. Besonders beeindruckend war der Riese Goliath! Getroffen von einem kleinen „Tischtennisball“ fiel er tatsächlich regungslos um und blieb, hinter aufgemalten Steinen versteckt, auf einem Berg Matratzen sicher liegen. Gestärkt vom Mittagessen können wir trotz des wechselhaften Wetters jeden Tag ein bisschen Zeit auf dem Spielplatz verbringen, bevor der Nachmittag kurzweilig mit Spielen oder Workshops vorübergeht. Im Vergleich zu einer normalen Kinderstunde am Leuchtturm ist die KiBiWo eine großartige Chance, den Kindern auch längere Geschichten der Bibel bekannt zu machen und tiefer in die Materie einzusteigen. Umso mehr freuen wir uns, dass in diesem Jahr 11 Leuchtturm Kinder mit dabei waren! Übrigens haben wir in diesem Jahr – trotz jahrelanger KiBiWo-Geschichte – etwas bisher nie Dagewesenes gemacht! Zu dem Thema der Woche „König David“ fiel uns lange kein gutes Ausflugsziel ein. Weder in Güstrow noch irgendwo anders in Deutschland gibt es einen König. Doch wir konnten einen "Ersatzkönig" finden: Den Bürgermeister der Stadt Güstrow. 

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"Dankbar" - KiSiWo 2020

Am Sonntag, den 10. Februar war es wieder soweit: 31 Kids und 9 Mitarbeiter trudelten in der Freizeitstätte in Neu Sammit ein. Wir ließen uns vom Sturm „Sabine“ nicht davon abhalten, unsere traditionelle KiSiWo (Kinder-Sing-Woche) zu beginnen und stärkten uns erstmal mit einem leckeren Abendessen. In diesem Jahr übten wir das Adonia-Musical „Dankbar - 10 Aussätzige werden geheilt“ ein. Die Bibelarbeiten waren Treffen an der „Bar“, nämlich der Dank-Bar, Kost-Bar, Wunder-Bar, Mach-Bar, Sicht-Bar und Schmeck-Bar. Gemeinsam erlebten wir spannende Höhepunkte, wie einen fetzigen Quizduell-Abend, spritzige und erlebnispädagogische Geländespiele sowie eine geheimnisvolle Nachtwanderung ohne Licht, zum Teil quer durch den stockdunklen Wald. Nur ein Seil hielt uns auf dem Weg. Beim „Blick in die Welt“ gaben uns Heinz und Martina Nitzsche einen bewegenden Einblick in ihre Missionsarbeit in der Ukraine. Dankbar schauen wir zurück auf eine Woche mit kreativen Bibelarbeiten, aber auch auf die fesselnde Gute-Nacht-Geschichte.

Dankbar sind wir für ausreichend gutes Essen, Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter und keine Verletzungen.

Dankbar nahmen die Eltern und Freunde der Kids Anteil an der Aufführung des Musicals. Die Kinder zeigten mit Freude und Witz ihr Einstudiertes.

Ein Dank geht an alle Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut haben, aber auch an alle Mitarbeiter für ihren tollen Einsatz und vor allem an unseren großen Gott, der uns immer wieder die Möglichkeit gibt, diese Freizeit durchzuführen. DANKE!

Luis Mantei, Maria Bobzien

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Parkplatzfest der LKG Güstrow

Wie erreichen wir Menschen in unserer Stadt Güstrow mit dem Evangelium? Das bewegt uns. Halt: Wir fangen etwas bescheidener an. Wie erreichen wir Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft im Grünen Winkel? Viele kennen wir nicht und sie uns nicht. Ein Mitarbeiter hat eine geniale Idee: Wir laden die Menschen aus unserer Straße auf den Parkplatz vom Haus der Kirche ein. Die Idee wird zur Tat. Wir bekommen die Erlaubnis, den Parkplatz zu nutzen. Wir sammeln Ideen, wir laden persönlich ein, wir beten für die Menschen, wir verteilen viele Aufgaben und erwarten den Segen unseres Herrn Jesus Christus. Am 18. August sollte das Fest im Grünen Winkel um 16 Uhr stattfinden. Und dann wurde es spannend! Viel Regen war für diesen Tag angesagt, besonders am Nachmittag. Würden sich die nassen Prognosen des Wetterberichtes bestätigen? Wir beteten und entschieden dann: Das Fest findet statt. Viele Hände packten mit an, transportierten und bauten auf: Tische, Bänke, Kuchenbuffet, Getränke, Grill-Station, Flohmarkt, Rätsel-Ecke, Kreatives, Posaunenchor und Technik... und: ES REGNETE NICHT! Später tröpfelte es hin und wieder, aber alles konnte unter freiem Himmel weitergehen. Danke Jesus! Wir freuten uns und waren dankbar für jeden Gast aus unserer Straße, den wir begrüßen und kennenlernen konnten. Die Freude war spürbar. Kinder ließen sich ihre Gesichter schminken. Beim Dosenwerfen wechselten sich Jung und Alt ab. Manche versuchten sich im Stelzenlauf. Einige schwangen ihre Hüften mit dem Hula-Hopp-Reifen, wieder andere bastelten Frösche aus Origami-Papier. Interessante Infos über die Landeskirchliche Gemeinschaft konnte man bekommen und sich an einem Rätsel beteiligen. Ein Gast sagte: „Schön, dass Sie so etwas machen. Ich wollte immer mal wissen, wer Sie eigentlich sind.“ Was mich besonders freute: Wir LKGler haben uns gemeinsam eingebracht, einander unterstützt und erlebt, dass im Handanlegen Verbundenheit wächst und wir uns dadurch besser kennenlernen. Kinder und Jugendliche waren mit dabei und haben durch ihre Spontaneität und Spielfreude einen besonderen Akzent gesetzt. Wir haben erleben dürfen, dass wir im Vertrauen etwas wagen können und belohnt werden.

Sr. Ursel Neuhaus, Güstrow

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Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband

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MGV Gebetsanliegen - Juni 2021
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