"Herzlich willkommen" im Nordosten Deutschlands...

Inspektor Sieghard Reiter
Inspektor Sieghard Reiter

...und beim Mecklenburgischen Gemeinschaftsverband (MGV).

 

Wir sind ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche. In unserer Kirche und Gesellschaft wollen wir Zeichen der Hoffnung aufrichten. Schauen Sie sich ruhig um.

 

Wir freuen uns über jeden Kontakt.



Der MGV-Blog

mit aktuellen Berichten aus dem Land:

Am Ende dieser Seite, also ganz unten, finden Sie die aktuellen Gebetsanliegen.

Nachgefragt bei Hartmut Zopf (neuer MGV Vorsitzender)

Gisela und Hartmut Zopf
Gisela und Hartmut Zopf

Was hat dich dazu bewogen, in deinem Alter die Aufgabe als Vorsitzender des MGV anzunehmen?

Ein Punkt war, dass mich eine Reihe von Gemeinschafts-bezirken als Kandidaten für diese Aufgabe vorgeschlagen haben. Außerdem liegt mir der MGV am Herzen. Ja, und was das Alter angeht: Ein Fünfzigjähriger weiß auch nicht, wie lange er Kraft hat, seine Aufgaben zu erfüllen. Neulich sagte jemand: Rentner sein heißt, „rennen für Jesus“. Solange der Herr im Himmel mich rennen lässt, renne ich gerne.

 

Was für Herausforderungen siehst du in der nächsten Zeit auf den MGV zukommen?

Momentan sehe ich drei Herausforderungen:

1. Intensivierung des biblischen Wissens. Leider wird immer weniger Bibel gelesen. Wer aber die Bibel vernachlässigt, der verliert die Gottes-Orientierung in wirrer Zeit und die Kraftquelle für den Alltag. Viele Christen lassen sich heute alles Mögliche einreden, wenn es nett rübergebracht wird. Biblische Prüfung ist grundlegend wichtig.

2. Die Zurüstung Ehrenamtlicher – zur Bibelauslegung, zum Predigen, zur Hauskreisleitung, zum Weitergeben des Evangeliums an Kinder, Jugendliche und alte Menschen. Hier sehe ich es als Aufgabe, das „allgemeine Priestertum der Glaubenden“ zu stärken. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass jemand MGV-Mitglied ist, aber nicht an irgendeiner Stelle aktiv mitarbeitet.

3. Die missionarische Arbeit unter Kindern und Jugendlichen. Auf diesem Gebiet sollten wir alle „Register ziehen“. Auch wenn viele Jugendliche nach der Schule bald wegziehen, sollten wir alles daran setzen, sie in der Zeit, in der sie noch „zu Hause“ sind, mit Jesus bekannt zu machen.

 

Gibt es Vorbilder, die dich in deinen Christenleben geprägt haben?

Am meisten geprägt haben mich meine Eltern, die glaubwürdig als Christen im Alltag gelebt und mich zu allen möglichen Veranstaltungen mitgenommen haben. Bei Allianzkonferenzen und Studentenrüstzeiten hörte ich Werner de Boor, lernte Uwe Holmer und Hermann Plötner von der damaligen Bibelschule Falkenberg kennen, mit denen ich viele persönliche und theologische Fragen erörtern konnte.

 

Hast du ein Lieblingsbuch in der Bibel oder eine Lieblingsstelle?

Nein, ein biblisches Lieblingsbuch habe ich nicht. Eine Bibelstelle, die mir immer neu wichtig geworden ist, steht im 1. Korintherbrief: „Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (3,11).

 

Vielen Dank für das Interview. Möge Gott dir die Weisheit und Kraft schenken, dein neues Amt in Seinem Sinne und zu seiner Ehre auszuüben.

Interview mit dem neuen Vorsitzenden des MGV Hartmut Zopf

Frank Feldhusen, Neustrelitz

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Landesgemeinschaftstag 2016

„Am 29.5. ist Landes-gemeinschaftstag in Lübtheen, wollt ihr nicht mitkommen?“, haben uns unsere Gastgeber, Familie Taut aus Parchim, gefragt. „Warum nicht? Wir sind schließlich im Urlaub!“, haben wir uns gedacht und uns mit etwa zwanzig Anderen aus Parchim am Sonntagmorgen auf den Weg gemacht. Das Thema „Gott – noch ganz bei Trost?!“ klingt spannend. Wir sind Gäste, waren noch nie auf einem Landes-gemeinschaftstag. Da kommen Menschen aus ganz Mecklenburg zusammen. Außer unserer Gruppe werden wir fast niemand kennen. Kann man sich dann trotzdem wohlfühlen? Man kann! – Das wissen wir heute. Wir waren sehr zeitig da, wurden freundlich begrüßt, bekamen gleich ein kleines „Trostpflaster“ der Marburger Medien geschenkt und hatten Zeit, uns in Ruhe umzuschauen. Eine Jugendgruppe aus Güstrow probte auf der Bühne ein Anspiel, ein sehr großer Bläserchor formierte sich im Hintergrund, immer mehr Menschen, jung und alt, strömten in die schön hergerichtete Hans-Oldag-Halle. Dann, gegen 10.30 Uhr, startete das Programm, das Thomas Bast moderierte. Alle Kinder unter zwölf wurden zu einem eigenen Programm eingeladen; wir Erwachsenen ließen uns von den Bläsern, einem großen Chor und zwei spritzigen Gitarristen mitnehmen, um Gott im Lobpreis zu begegnen. Dann stellte uns die Jugendgruppe folgende Frage: Wo suchen wir Trost? Bei ihrem witzigen Anspiel wurde sehr schnell klar: Wirklichen Trost finden wir nur bei unserem himmlischen Vater. Das war auch das Thema des Vormittags. Udo Vach vom ERF sprach über die Jahreslosung: „Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.“

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Gottes Wort – antiquiert oder aktuell?  Bibeltage in Waren

Dieser Frage nachzugehen, hat sich in unserem Fall allemal gelohnt. Warum? Wir waren so mutig, in unserer Gemeinschaft in Waren wieder einmal Bibeltage zu planen. Diese haben wir dann auch vom 02.06. bis zum 05.06. durchgeführt. Um es gleich vorneweg zu sagen: nicht nur meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Frank Feldhusen, Prediger in Neustrelitz, hat in vier Einheiten zurückhaltend und souverän äußerst interessante Themen behandelt und sie mit biblischen Aussagen übereinander gelegt. So hatten wir an drei Abenden und dem abschließenden Sonntagvormittag Gelegenheit, wieder einmal ganz neu über Fragen des alltäglichen Lebens und des Glaubens nachzudenken. Klar, dass dabei zuweilen auch unbequeme Tatsachen zur Sprache kamen, die auch mein persönliches Verhalten und meine Sichtweisen an vielen Stellen in Frage stellten. Für den ersten Abend stand das Thema „Engel in Christentum und Esoterik“ auf dem Programm. Ja, wer kennt sie nicht, die kleinen und größeren Engelchen in allen möglichen Schattierungen. Mit lieben, süßlichen Gesichtern und goldenen Haaren halten sie schon mal als Beschützer oder Glücksbringer her. Das eigentlich Erschreckende ist, dass der Drang nach Sicherheit und Geborgenheit in Zeiten zunehmender Ungewissheit seltsame „Blüten“ treibt. Übersinnliches, Magie, esoterisches Gedankengut vermischen sich, zunächst unmerklich, aber immer mehr mit dem christlichen Glauben.

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LKG Rostock unterwegs - Pfingsten 2016

Freizeiten sind Hoch-Zeiten. Eine Gemeinde braucht immer wieder solche Hochs und solche Festzeiten. Wir als Rostocker Gemeinschaft fuhren über das verlängerte Pfingstwochenende nach Loiz ins christliche Gästehaus Beth-Emmaus. 37 Erwachsene und Kinder erlebten in idyllischer Umgebung mit See, Wald und Spielplatz wie Gott uns als Gemeinschaft beschenkt. Die Hauseltern Ehepaar Seppmann versorgten uns mit lecker koscherem Essen, denn das Haus ist auch eine Anlaufstelle für messianische Juden. Am ersten Abend bauten wir in kleinen Teams eine Eierflugmaschine. Welchem Team würde es gelingen, sein Ei aus 4 Metern Höhe heil landen zu lassen? Die Abende beschlossen wir immer mit Liedern und Gebetsgemeinschaft. Für die Kinder gab es spannende Bibeltrickfilme. Danach saßen wir meist bis spät in die Nacht zusammen. Bei Wein und Schokolade sprach jeder auch mit Leuten, mit denen er sonst im Gemeindealltag kaum ein Wort wechselt. Wir lernten einander neu kennen und schätzen. Der Samstagvormittag stand unter dem Thema: „Hauptsache Liebe“. Wir vertieften uns in das Hohelied der Liebe in 1. Korinther 13 und merkten dabei, diese Liebe steckt gar nicht in uns.

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Freispruch für alle (Maike Schröter, Lübtheen)

Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. […] Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze. Du bist frei!! GOTT hat dich vollkommen angenommen!! Das ist das Evangelium von Jesus Christus. Für wen gilt das? Für ALLE MENSCHEN! Was für ein Hammer-Angebot!! So einladend, so einfach, so absoluto guto!! Genauso freigiebig wie GOTT sich gegenüber allen Menschen am Kreuz gezeigt hat, dürfen wir das Evangelium austeilen!    

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Auf Wiedersehen (LKG in Schwerin)

Mein Dienst in Schwerin ist nun zu Ende, und ich habe unseren Mietvertrag in der Hand. Schwarz auf weiß steht dort, dass wir seit dem 01.06.2012 in Schwerin wohnen. Damit sind es dann am 31.05.16 genau 4 Jahre für uns. Ich blicke dankbar auf vieles Schöne zurück. Die wunderschöne Innenstadt, die Landschaft und die gemeindliche Vielfalt, die ich erlebt habe. Natürlich blicke ich vor allem gerne auf Begegnungen, Gottesdienste und gemeinsame Feste in der Gemeinschaft zurück. Immer wieder haben wir schöne, schwere und alltägliche Momente geteilt. Ich fühle mich im MGV einfach immer wieder zu Hause. In Erinnerung wird mir Schwerin besonders bleiben, war es doch meine erste Stelle nach der Ausbildung. Hier durfte ich weiter an meinem Predigtstil arbeiten, Bibelstunden halten, Themen erarbeiten, letzte Wegstrecken begleiten, Mitglieder aufnehmen, taufen, trauen und vieles mehr. Ich bin wirklich sehr dankbar für den zahlreichen Zuspruch und für alle Gebete, von denen ich mich stets getragen wusste. In all der Arbeit habe ich stets den Wert und die Wertschätzung erlebt. Ich gehe in eine neue Arbeit, weil ich in meinem Dienst als Prediger gemerkt habe, dass meine Berufung und Begabung mich in andere Bereiche drängen. Sozialmissionarische Arbeit ist ein Herzensanliegen von mir. Dies durfte ich ja auch schon in der LKG Güstrow und in der Oase in Neubrandenburg tun. Ich merke nun immer mehr, wie sehr mir diese Arbeit fehlt. Doch es ist ja kein Abschied vom MGV. Zum Glück ist eine Anstellung im Kirchenladen Wismar und eine Kooperation mit dem MGV möglich. So werde ich weiter durch den MGV mit euch verbunden bleiben. Somit ist dies kein Abschied, sondern vor allem ein „Auf Wiedersehen“. Also auf baldiges Wiedersehen, vielleicht als Vertretungsprediger oder auf Veranstaltungen des MGV. Eventuell hört ihr ja auch aus meiner neuen Arbeit von mir. Danke!

Sascha Schoppe, Schwerin

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Neuanfang in Schwerin

Viele Jahre fand in unserem Gemeindehaus keine Bibelstunde mehr statt. Da wurden wir eines Tages durch einen Artikel in der Frohen Botschaft auf die Idee gebracht, etwas Neues auszuprobieren. Mit der Familie und Freunden abends essen  – machen wir. Warum in diesem Zusammenhang nicht auch noch gemeinsam die Bibel lesen und das nicht als Hauskreis, sondern im Gemeindehaus als Bibelstunde, zu der jeder eingeladen ist? Wichtig für uns war die Frage: besteht Interesse an einem solchen Angebot für Jung und Alt? Wir sprachen einige aus der Gemeinde an, von denen wir wussten, dass sie in keinem Hauskreis verankert sind. Das Interesse war schnell geweckt. Nun findet seit eineinhalb Jahren dieser Kreis statt. Wir sind ca. 5 – 10 Teilnehmer (manchmal auch mehr) zwischen 18 und 60 Jahren. Wir treffen uns alle 3 Wochen um 18.30 Uhr zum Abendessen und nehmen uns eine Stunde Zeit zum Essen und Austausch über alles, was bei den Einzelnen anliegt, teilen Freuden und Sorgen. Gesprächsstoff gibt es reichlich: Was bewegt uns? Was erleben wir in Familie und Beruf? Wo können wir einander helfen? So erfahren wir manches voneinander. Viel zu schnell ist die Stunde vorbei. Der Tisch wird abgeräumt, und nach ein oder zwei Liedern lesen wir einen Bibeltext und tauschen uns darüber aus. Zur Hilfe nehmen wir das Heft "Bibel im Gespräch" (Gnadauer Bibelgesprächshilfe), das sich für ein offenes Bibelgespräch mit Fragen und Anregungen sehr gut eignet. Das gemeinsame Erarbeiten der Texte unter Beachtung der persönlichen Blickrichtungen bereichert uns immer wieder und lässt uns voneinander lernen. Dabei wird uns auch wichtig, was der Text im Hinblick auf unser persönliches Leben und das Miteinander in der Gemeinde zu sagen hat.

Rüdiger Karwarth, Olaf Hacker

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Zeit zum Aufstehen

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Neues aus dem Leuchtturm (Güstrow)

Myriam Auch
Myriam Auch

„Wir wollen Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt.“

(Friedrich von Boldelschwingh)

Seit September gehöre ich, Myriam Auch, zum Leuchtturm-Team, um ein Jahr lang mitzuarbeiten. Ursprünglich komme ich aus Baden-Württemberg. Ich habe dank eines Gemeindebesuches in unserem EC Jugendbund vom Leuchtturm erfahren. Ich wusste rein theoretisch, was da auf mich zukommt: Kids aus dem sozialen Brennpunkt, schwierige Familien-verhältnisse und viel Perspektivlosigkeit. Dennoch war ich nach meinen ersten Tagen hier tief bewegt. Denn jetzt höre ich nicht mehr nur vom „sozialen Brennpunkt“, sondern ich bin mittendrin! Für mich hat das Leid ein Gesicht bekommen, und ich muss zugeben: Zwischen all den Erzählungen und dem tatsächlichen Erleben liegen Welten. Doch die ersten Tage sind längst vergangen, und je intensiver ich die Kinder kennenlerne, desto bewusster wird mir ihre Aussichtslosigkeit. Die scheinbar bittere Realität ist: Wer als Kind auf dem Distelberg aufwächst, hat wenig Perspektiven auf einen guten Schulabschluss oder gar auf eine (darauffolgende) Berufsausbildung. 

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Seniorenkreis der LKG Neustrelitz

Seit Bestehen unserer Gemeinschaft gab es einen Bibelkreis für Senioren, der am Dienstag Nachmittag stattfand. Im Laufe der Zeit wurde dieser Kreis (durch Krankheit usw.) immer kleiner  und wurde schließlich eingestellt. Die älteren Geschwister machten sich daraufhin Gedanken, wie es mit der Seniorenarbeit weitergehen könnte. Es entstand die Idee, einmal im Monat ein Seniorenkaffee anzubieten. Zum Stamm dieses neuen Angebotes gehörten Frau H. Mohs, Frau B. Blumenthal und Herr A. Mohs. Frau S. Lennert war zu jener Zeit die Predigerin unserer Gemeinschaft. Anfänglich besuchten das Seniorenkaffee nur wenige Personen. Ab Dezember 2013 wurde die Predigerstelle bei uns vakant. Wir wurden vor die Frage gestellt: Beenden wir nun das Seniorenkaffee oder führen wir diese Arbeit auf Eigeninitiative weiter? Wir entschieden uns für das Letztere. Gott legte diese Aufgabe Doris und Alexander Mohs - unabhängig voneinander - auf das Herz. „Ohne meine Frau könnte ich diese Arbeit nicht machen. Sie ist ermutigend, hilfreich und kreativ“, so Alexander Mohs.

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Aktuelle Gebetsanliegen aus unserem Verband

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Gebetsanliegen September 2016
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