Kommt und seht - wir haben Gutes erlebt

Seit der Allianzgebetswoche begann bei uns in Ludwigslust eine Veränderung. Es ist vieles nicht mehr so wie es einmal war und trotzdem gut wiederzuerkennen. Lange fällig war die Renovierung unseres Gemeinschaftssaales. Viele Pläne haben sich zerschlagen. Manche Frage kam auf, die Gott nicht mit "ja" beantwortet hat. Wir hatten einen Traum: Einen ebenerdigen Zugang zum Saal zu schaffen. Dieser hat sich leider nicht erfüllt. Am 31.03. durften wir in einen fast fertig renovierten Versammlungsraum mit einem kleinen Fest neu einziehen. Das ist uns eine große Freude. Unser Herr hat es werden lassen, dass kleine Umbauten den Raum einladend verschönern. Helle Farben und eine gute Verdunkelung, Tageslicht und eine überraschende Ausleuchtung bei Dunkelheit erfreuen uns. Die Trennung von liebgewordenen Designs wird ausgehalten. Unsere älteren Geschwister haben es da etwas schwerer. Wir haben unsere Entscheidungen an dem Geschmack der "ufus" (unter Fünfzigjährige) orientiert. Sie werden die Räume länger mit Leben füllen als wir Älteren. Dafür gibt es ein großes Verständnis. Nun sind wir am Einleben. Sicherlich wird es noch diese oder jene Verbesserung geben. Wir sind dankbar und glücklich über das Neue. Auch haben wir neuen Schwung bekommen, andere Menschen einzuladen. Dazu hat sicherlich auch der Upgrade-Kongress in Willingen beigetragen. Der Weg war relativ weit und lang. Viele Gemeindemitglieder und Freunde haben fleißig mitgeholfen. Es funktionierte sogar im Ausnahmefall, dass abends 22 Uhr noch Helfer für den nächsten Morgen um 9 Uhr gewonnen werden konnten. An manchen Stellen wurde unsere Geduld auch getestet. Eine Raumausstattungsfirma hatte uns im Vorfeld sehr ausführlich und für uns passend beraten. Der Chef kam in unseren Saal, schaute sich um und meinte: "Das Kreuz muss unbedingt dort seinen Platz behalten. Das ist doch ihr Kennzeichen. Heben sie es hervor!" Ein anderer Handwerker sagte uns, dass er gerne für uns arbeitet. Er ist den Kirchen sehr verbunden. Gern würde er unsere fleißigen ehrenamtlichen Helfer anstellen! Des Weiteren können wir noch von dem Treppenlift berichten. Da es nicht möglich war, ebenerdig zu bauen, haben wir die Installation eines Treppenliftes geplant. So können auch ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen die Treppe überwinden. Das ist uns ein Anliegen für den Besuch unserer Gottesdienste und anderer Veranstaltungen, wie zum Beispiel die "Inspirierenden Weihnacht an der begehbaren Krippe". Die Berater der Treppenlifte haben intensiv nach den Inhalten unserer Arbeit gefragt. Gespräche über den Glauben und die Rettung durch Jesus Christus konnten geführt werden - manchmal bei einer Tasse Kaffee. 

Die Vollendung des Baus und dessen Finanzierung erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit. Wir haben dabei viel Freundlichkeit erlebt. 

"O Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses. Ich liebe, Herr, den Ort, wo deine Ehre wohnt.“ 

Dorothea Neumann, Ludwigslust

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