Lego-Tage in Güstrow

Einundzwanzig Kinder und jede Menge Kisten voller bunter Bausteine, Räder, Platten, Türen und Figuren. Das sind die Grundvoraussetzungen für die jährlichen Lego-Tage, die der Leuchtturm gemeinsam mit der EFG Güstrow veranstaltet. Wenn dann noch Phantasie, Spaß am Bauen und ein spannendes Rahmenprogramm dazukommen, sind Kinder und Mitarbeiter begeistert! Leo, sechs Jahre alt und zum ersten Mal dabei, staunt über die Unmengen an Lego-Bauteilen und hat sofort den Plan, sein Haus zu bauen. Ein richtig großer Leuchtturm soll es dagegen bei Simon und Jasmin, beide 10 Jahre alt, werden … denn den Leuchtturm-Kindertreff auf dem Distelberg finden beide richtig gut, und die Aufgabe für den ersten Tag besteht darin, etwas zu bauen, was das Leben bunt und schön macht. Doch jeder Vormittag beginnt zunächst mit Liedern, Spiel und Lebensgeschichten von „echten Menschen“. Zum Beispiel die vom Sklavenhändler John Newton, der in einer stürmischen Nacht auf See sein Leben Gott anvertraut und es komplett umkrempelt.

Auch die spannende Verwandlung von Bruder Andrew, dem Gründer von Open Doors, der nach einem harten Soldatenleben zum Bibelschmuggler wird und großartige Abenteuer mit Gott erlebt, macht den Kindern Mut, sich auf Gottes Stärke zu verlassen. Nach einem gemeinsamen Start dürfen die Kinder ran an die Steine! Und so bunt und abenteuerlustig wie die Geschichten, die Gott mit seinen Menschen schreibt, wachsen auch die Bauwerke der Kinder über die Tage in die Höhe. Marc, Lucas und Marces bauen ein komplettes Fußballstadion mit allen Details. Neele gestaltet eine bunte Kirche mit Blumen. Die Brüder Kevin und Ben bauen eine Superhelden-Villa inklusive Gefängniszelle, und Luisa legt einen großen Hafen mit einer modernen Arche und vielen Tieren an.

Am Sonntag kommen dann Eltern und Großeltern, um nach einem bunten und fröhlichen Abschlussgottesdienst die Bauwerke und Ideen der Kinder zu bestaunen. Und natürlich präsentieren die kleinen und großen Baumeister stolz ihre Werke. Zum Abschied stellt Leo fest: „Nächstes Jahr mache ich wieder mit!“. Da ist er sich sicher. Und wenn wer ganze Trubel vorüber ist, werden der Leuchtturm, das Fußballstadion und auch die bunte Kirche von fleißigen Helfern wieder in ihre Einzelteile zerlegt und in die Kisten einsortiert. Auch wenn am Ende von den Bauwerken nur Fotos bleiben, schreibt Gott weiterhin abenteuerlustige Geschichten mit seinen großen und kleinen Leuten, auch hier in Güstrow.

Von Cornelia Dyck

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