Landesgemeinschaftstag 2016

„Am 29.5. ist Landes-gemeinschaftstag in Lübtheen, wollt ihr nicht mitkommen?“, haben uns unsere Gastgeber, Familie Taut aus Parchim, gefragt. „Warum nicht? Wir sind schließlich im Urlaub!“, haben wir uns gedacht und uns mit etwa zwanzig Anderen aus Parchim am Sonntagmorgen auf den Weg gemacht. Das Thema „Gott – noch ganz bei Trost?!“ klingt spannend. Wir sind Gäste, waren noch nie auf einem Landes-gemeinschaftstag. Da kommen Menschen aus ganz Mecklenburg zusammen. Außer unserer Gruppe werden wir fast niemand kennen. Kann man sich dann trotzdem wohlfühlen? Man kann! – Das wissen wir heute. Wir waren sehr zeitig da, wurden freundlich begrüßt, bekamen gleich ein kleines „Trostpflaster“ der Marburger Medien geschenkt und hatten Zeit, uns in Ruhe umzuschauen. Eine Jugendgruppe aus Güstrow probte auf der Bühne ein Anspiel, ein sehr großer Bläserchor formierte sich im Hintergrund, immer mehr Menschen, jung und alt, strömten in die schön hergerichtete Hans-Oldag-Halle. Dann, gegen 10.30 Uhr, startete das Programm, das Thomas Bast moderierte. Alle Kinder unter zwölf wurden zu einem eigenen Programm eingeladen; wir Erwachsenen ließen uns von den Bläsern, einem großen Chor und zwei spritzigen Gitarristen mitnehmen, um Gott im Lobpreis zu begegnen. Dann stellte uns die Jugendgruppe folgende Frage: Wo suchen wir Trost? Bei ihrem witzigen Anspiel wurde sehr schnell klar: Wirklichen Trost finden wir nur bei unserem himmlischen Vater. Das war auch das Thema des Vormittags. Udo Vach vom ERF sprach über die Jahreslosung: „Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.“

Er machte uns deutlich: Gott tut sogar noch mehr. Eine Mutter kann uns verlassen, Gott hingegen wird uns niemals verlassen. Eine Mutter kann versagen, Gott versagt nie. Dann war Mittagspause: Es warteten auf uns verschiedene leckere Gerichte und Getränke. Als Nachspeise gab es Eis. Es war für alles gesorgt. Schon in der Warteschlange konnten wir uns gut unterhalten. So ging es auch weiter, und die Pause war fast zu kurz für all die netten Begegnungen. Das Nachmittagsprogramm war ebenfalls sehr ansprechend. Daniel Queißer und Andrea Kühn brachten viele kreative Ideen ein, es gab ein Interview mit Udo Vach, Sieghard Reiter berichtete über die aktuellen Neuigkeiten aus dem MGV, und es gab einen spannenden Wettstreit zwischen Ihm als neuen Inspektor und dem scheidenden Vorsitzenden Bernhard Scharrer. Nach einer weiteren Lobpreiszeit kam wieder Herr Vach zu Wort. Diesmal sprach er über die Hoffnung, an der sich zeigt, was ein Mensch wirklich glaubt. Er ermutigte uns, an Gott festzuhalten. An Seinem Wort, am Bekenntnis zu Christus, am Vertrauen zu Gott auch in Zeiten der Not sowie am Lob Gottes. Diese Predigt hat uns ganz besonders berührt. Nach Gebet und Segen gab es dann noch ein kleines Highlight: Ein großes Kuchenbuffet mit den leckersten Gaben der begabten Bäckerinnen. Ein rundum gelungener Tag. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wie konnten wir das vorher nur in Frage stellen? Johann & Susanne Scharf (noch) aus Herzogenaurach

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Kommentare: 2
  • #1

    Ingo u Silvia Haack (Dienstag, 21 März 2017 08:39)

    Ich höre Ihr kommt mit einem Ehethema im Oktober nach Schmalfeld Kann ich bitte Eure Kontakte haben? Wir veranstalten auch Ehetage und sind offen für humorvolle Referenten.

  • #2

    IuS.Haack@wtnet.de (Dienstag, 21 März 2017 08:42)

    Bezug zu Johannes u Susanne Scharf - Kommentar von eben