Freispruch für alle (Maike Schröter, Lübtheen)

Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. […] Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze. Du bist frei!! GOTT hat dich vollkommen angenommen!! Das ist das Evangelium von Jesus Christus. Für wen gilt das? Für ALLE MENSCHEN! Was für ein Hammer-Angebot!! So einladend, so einfach, so absoluto guto!! Genauso freigiebig wie GOTT sich gegenüber allen Menschen am Kreuz gezeigt hat, dürfen wir das Evangelium austeilen!    

Dein Kollege glaubt nicht an Jesus? Deine beste Freundin bezeichnet sich als bekennende Atheistin? Deine Tochter will mit Kirche nichts zu tun haben? Ja, das ist schmerzhaft und auch nicht einfach, wenn ein Mensch, den man liebt, von diesem großen Geschenk - noch - nichts wissen will. Noch - und hier kommst du ins Spiel: Lass dich vom Unglauben nicht abhalten, das Evangelium frei auszuteilen und Licht ins Dunkel zu sprechen! Denn der Glaube kommt aus der Predigt vom Evangelium: Das ist unsere Aufgabe: Klar und deutlich den Menschen immer wieder sagen, was Sache ist:

„Jesus Christus liebt dich. Er ist am Kreuz für dich gestorben, damit du ewiges Leben hast. Dieses Angebot steht dir offen: Freispruch für alle!! Du kannst jederzeit zu Ihm kommen. Es ist alles bereit! Wenn du willst, kannst du ab heute mit Ihm leben. GOTT steht mit offenen Armen da und wartet, dass du in SEINE Arme läufst und dieses Geschenk in Empfang nimmst. … Und wenn du das nicht glauben kannst, dann bete zu GOTT, dass ER zeigt, ob das wahr ist.“ - Das kann jeder verstehen. Das ist die Wahrheit. Das ist das Evangelium. Kein großes Wenn und Aber.

Ich habe angefangen, das Menschen so frei und unverstellt zu sagen. Und ich bin erstaunt, welche Kraft das hat. Dabei geht es nicht darum, mit diesem Angebot wild und unachtsam um sich zu schmeißen. Das Evangelium ist kostbar. Aber es heißt: wenn ich schon mit Menschen über den Glauben rede, dann will ich ihnen irgendwann in diesem Gespräch das Evangelium zusprechen - frei und unverstellt. Ob der andere dieses Geschenk annimmt oder nicht  - das ist nicht mehr meine Sache. Ich darf in aller Freiheit säen und vertrauen, dass alles andere in GOTTES Hand liegt.

Maike Schröter, Lübtheen

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