Hoffest im 140 Seelen Dorf Carolinenhof 2015

Am 7.Juni war es wieder soweit und wir feierten unser Hoffest bei herrlichstem Wetter im Zelt der DZM. Vor einigen Jahren machten wir uns Gedanken, wie wir auch die Menschen erreichen könnten, mit denen wir hier über die Dörfer gemeinsam leben. Unser Wunsch war es, den „müden“ Menschen hier von der lebendigen Hoffnung weiter zu sagen, die wir doch in Jesus haben. Wir brauchten eine Veranstaltung, zu der wir die Menschen einladen konnten, zu denen wir Beziehung haben, durch Kinder- und Sportarbeit usw., die jedoch nicht mit uns in einen Gottesdienst kommen würden. Wir bastelten Einladungen, die wir über die Dörfer und darüber hinaus weitergaben, und viele ließen sich auch in diesem Jahr einladen. Besonders dankbar waren wir in diesem Jahr über das FSJ-Team der DMG (Deutsche Missionsgesellschaft). Bereits am 4.6. reiste die 8-köpfige Truppe an und war so voller Einsatzfreude dabei, dass es für uns in der „Dürre“ Mecklenburgs eine echte Ermutigung war. Neben einem Einsatz im Schülerbibelkreis am Gymnasium in Waren und einem von ihnen gestalteten Benefizkonzert für Nepal (Flöte und Klavier)  am Freitag in einer kleinen Kirche eines Nachbardorfes folgte nun noch unser Hoffest zu dem Thema: „Alles kam anders...“. Die Grundlage des Themas war die Geschichte des verlorenen Sohnes. Das Team hatte ein sehr ansprechendes Anspiel beigetragen und unser Gastredner Sieghard Reiter führte die Besucher mit seiner unaufdringlichen und doch sehr persönlichen Art an das Thema heran. 

Christiana, eine der FSJler, gab noch ein sehr ehrliches Zeugnis, das sehr viele berührte. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen unter dem Kirschbaum und viel Zeit zur Begegnung. Für die Kinder waren Möglichkeiten, Körbe zu flechten oder Keramikfiguren zu bemalen, andere haben Abwurfball oder Volleyball gespielt. Es war so schön zu erleben, wie Jung und Alt sich einander gut taten und Freude daran hatten. Es war schön, dass Mitschüler unserer Kinder sich mit einladen ließen und auch mit einer Streichergruppe sich einbrachten. Es tat gut zu erleben, wie aus unterschiedlichsten Gemeinden unser Hoffest mit unterstützt wurde, durch Gebet, Kuchenbeiträge und andere hilfreiche Dienste. Was ist das Ziel? ... Heute hörten wir im ERF: Wenn wir einen tollen Film im Kino schauen und begeistert sind, dann sagen wir es doch auch weiter, weil uns der Film berührt hat. Wir sind begeistert von Jesus und wollen es den Menschen hier in unserer unmittelbaren Umgebung weitersagen – Dazu soll dieses Fest dienen. Bei unserem Rückblick stellten wir fest, dass mehr als 1/3 Besucher (ca. 70 Personen) waren, die den Herrn Jesus vermutlich nicht als ihren persönlichen Herrn kennen. Es ist unser Gebet, dass Gott den ausgestreuten Samen aufgehen lässt.

Fam. Klaus Raasch, Carolinenhof

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