Powerday 2015

Und wieder war ein Team aus Parchim unterwegs zum Powerday. Seit vielen Jahren nehmen wir diesen Jugendtag als Mitarbeiterfortbildung und als "etwas Besonderes" wahr. Dennoch war 2015 etwas anders. Kein Bus mit knapp 40 Leuten, sondern drei Autos mit etwas mehr als einem Dutzend Teilnehmer machten sich auf den Weg nach Unterweissach. Am dortigen Seminar für Theologie und Gemeindepädagogik, liebevoll auch "Missionsschule" genannt, wollten wir gezielter als die letzten Jahre Impulse für die Jugendarbeit aufnehmen, uns für Jugendliche begeistern lassen und gute Gemeinschaft haben.

Also ging es am Freitag los, denn für die Fahrt in die Nähe von Stuttgart müssen 7-8 Stunden eingeplant werden. Da alle ohne größere Staus durchkamen, trafen wir uns zum Begrüßungsabend an der Veranstaltungshalle in der Nähe von Unterweisach zu gegrillter schwäbischer Wurst und erstem Austausch. Nach guter Nachtruhe in den wirklich komfortablen Unterkünften – dank unserer geringeren Teilnehmerzahl waren kein Massenunterkünfte nötig – konnte der Powerday starten; in der riesigen Halle versammelten sich mehr und mehr Jugendliche und junge Erwachsene und begrüßten den Tag mit der Powerday-Band. Nach einem ersten Input durch den englischen Referenten machten sich alle auf in die erste Seminarrunde. Von "Wie gestalte ich eine Jugendstunde?" bis zu "Verfolgte Christen" reichte die Palette der angebotenen Themen. In der zweiten Runde nach dem Mittagessen entschieden sich viele für praktische Workshops, hier gab es sowohl Musikalisches als auch Sportliches.

Der Tag mündete, wie in den vergangenen Jahren auch, in einen interaktiven Gottesdienst, der von über 800 Teilnehmern wahrgenommen wurde. Nach einem tief gehenden Input konnten wir uns an verschiedensten Stationen beim Abendmahl stärken oder andere biblische und seelsorgerliche Angebote wahrnehmen. Mit dem traditionellen Spaziergang zurück zur Missionsschule wurde es diesmal leider nichts, wir konnten die Autos ja nicht stehenlassen. Also trafen wir uns noch mit unserer Parchimer Runde in einer örtlichen Pizzeria und ließen den Tag dort ausklingen.

Am Sonntag konnte die Rückfahrt etwas später als sonst starten, da wir mit den eigenen Fahrzeugen schneller unterwegs sind, als mit dem Bus. Dankbar und wohlbehalten kamen wir wieder in Parchim an. Ob wir in großer Gruppe und als Bus-Tour reisen oder erneut mit einzelnen Fahrzeugen, haben wir für nächstes Mal noch nicht beschlossen, aber zum Powerday wollen wir auf jeden Fall wieder hin. Ganz sicher jedoch nicht im nächsten Jahr, denn da wird er wegen dem Christival ausfallen – also erst 2017. Trotzdem: Wir freuen uns jetzt schon drauf!


Oliver Ahlfeld, Parchim

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