30 PS!? (Wismar)

Im Februar 2015 findet in Wismar der 30. P.S. Jugendabend statt. Grund für einen kleinen Rückblick. Meist die erste Frage, die zum Jugendabend auftaucht, ist die Frage: „Was bedeutet eigentlich ‚P.S.‘?“ „ Soll das Wochenende mit PS-Stärken zu Ende gehen? Oder ist der erste Sonntag im Monat ein besonderer Predigt-Sonntag?“ Eigentlich kann sich jeder aussuchen, was ihm dazu einfällt. Ich bleibe gerne beim „post scriptum“, einem Nachsatz am eigentlichen Text. Das Wochenende, oft prallgefüllt, ist eigentlich schon zu Ende. Aber jetzt gibt es noch ein wichtiges „post scriptum“, eine Botschaft die nicht vergessen werden darf.

Angefangen hat P.S. im Mai 2012. Vorher schon gab es die Inspiration durch einen Jugendgottesdienst im hessischen Dillenburg, der durch ein einfaches Programm und tiefschürfende Predigten inzwischen über 1000 Jugendliche erreicht. Soweit sind wir (noch) nicht. 

Aber was unseren P.S. auszeichnet ist

a) der Lobpreis mit eigener Band.

b) Eine inzwischen gern genutzte Zeit um von dem zu berichten, was einzelne mit Gott erlebt haben.

c) Predigten, die „eine Schippe tiefer schaufeln“ und evangelistische Spitzen haben. Dabei wird ein biblisches Buch Kapitel für Kapitel durchgearbeitet. Nach dem Lukasevangelium ist inzwischen die Apostelgeschichte dran.

d) Kreuzverhör nach der Predigt. Dem Prediger kann per Zettel anonym eine Frage gestellt werden, die dieser innerhalb einer Minute beantworten muss. Das ist für den Prediger gelegentlich spannend und eine Herausforderung aber für die Zuhörer hilfreich und manchmal lustig.

Der P.S. ist, wenn man so will, die erfolgreichste Allianz-Veranstaltung der Stadt. Brüdergemeinde, Pfingstgemeinde und Landeskirchliche Gemeinschaft sind die Veranstalter. Die Besucher kommen natürlich aus Wismar, aber inzwischen auch regelmäßig aus Rostock, Crivitz, Schwerin und sogar Bad Segeberg.

Was sonst zu P.S. zu sagen ist, kommt aus einigen Statements, die ich beim letzten Jugendabend gesammelt habe: "Der PS ist mein geistlicher Höhepunkt im Monat. Die modernen Lobpreislieder, die Begegnungen mit Gott und anderen Christen helfen mir immer wieder für einen neuen Start in den Alltag. Auch wenn ich christlich aufgewachsen bin, gibt es in jeder Predigt etwas Neues zum Nachdenken und Anwenden." (Hanna aus Wismar), „P.S. = Gemeinschaft, Zeit für Gott, Snacks, klare Worte, Freundschaft“, „Ich geh zum P.S. weil ich dort Gott persönlich begegne.“ (Jaime aus Schwerin), „P.S. = Predigt? Spitze!“, „Der P.S. hat mir Gott schon so viel näher gebracht, bzw. mich wieder auf die ‚richtige Bahn‘ gebracht.“, „P.S. - geniale Gemeinschaft mit Christen um aufzutanken und sich zu stärken.“, „Anbetung und Zeugnisse motivieren mich im Leben mehr auf Jesus zu schauen.“


Thomas Bast, Wismar

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