Treffen der Predigerfrauen des MGV 2014

Die Frauenpower des MGV
Die Frauenpower des MGV

Es waren in diesem Jahr nur 9 bis 14 Personen, Predigerfrauen und Witwen dabei. Leider kam aus Vorpommern dieses Mal keine von denen, die sonst auch dabei waren. Einige waren durch Krankheit oder andere Termine verhindert. Ihre Grüße gaben uns Anteil an ihrem Ergehen.

Gabi Bast und Brunhilde Stropahl hatten alles im „Haus Gottesfrieden“ sehr liebevoll vorbereitet. Elke Holmer nahm uns mit in die Betrachtung des Lebens der Maria. Wir machten uns Gedanken, was wir von ihr lernen konnten. Dazu brachte sie viele Karten von künstlerischen Darstellungen aus Marias Leben mit. Jede von uns fand Parallelen zu unserem Leben. Die Marienfrömmigkeit fand zu allen Zeiten und in allen Kirchen ihre Bedeutung. Martin Luther lehrte, „dass Maria geehrt, aber nicht angebetet werden soll.“ In der Ökumene sollen wir immer das Gemeinsame suchen. Martin Luther sagt:

·         Maria wurde von Gott angesehen (ihre Niedrigkeit)

·         Maria als Werkstatt Gottes. Sie ist ein leeres Gefäß, in das Gott seinen Sohn legt. Maria öffnet sich dafür.

·         Maria lobt Gott. Ihr Blick geht nach oben. 

Was können wir von Maria lernen? Maria ist die Hörende (Stille, ganz Ohr sein und Glauben schenken). Wir hatten einen guten Austausch über das Gehörte und was uns sonst bewegte, der zu einer ausgedehnten Gebetsgemeinschaft führte.

In einem zweiten Block beschäftigten wir uns mit dem Magnifikat (Lukas 1, 46-55). Maria erkennt die Größe Gottes. Sie stellt sich demütig unter ihn. Sie sieht die soziale Lage der Gesellschaft und hat die Hoffnung, dass Gottes Gerechtigkeit siegt. Sie lebt in den Verheißungen des AT. Sie liebt ihr Volk und hat ein gesundes Selbstbewusstsein.

Auch wir wollen Gott gehorchen und ehren. Wir überlegen, wo wir Gott in unserem Leben loben. Gott gibt uns die Würde, trotz unserer Unzulänglichkeit, dass wir gute Spuren hinterlassen in unserem Dienst. Wir vertrauen auf Gottes Zusagen und erinnern uns an unsere Glaubensväter und lernen auch von ihnen.

So sind wir am Ende neugestärkt wieder in unsere Dienstorte gefahren, wollen weiter füreinander beten und Anteil nehmen an den Sorgen und Freuden unserer Mitschwestern.

 

Sigrid Wienß, Güstrow

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