Bläserwochenende 2014 in Bad Doberan

Probe im Doberaner Gemeindesaal
Probe im Doberaner Gemeindesaal

Ein Wochenende Mitte März ist ein fester Termin im Kalender vieler Bläser unseres Verbandes und in dem Belegungsplan von „Haus Gottesfrieden“. So trafen sich auch in diesem Jahr vom 14.-16. März mehr als 20 Bläserinnen und Bläser unter der Leitung unseres Landes-posaunenwarts Matthias Schmidt zum gemeinsamen Üben. Diese Tage sind uns wichtig. Es macht Freude, einmal in einem etwas größeren Chor zu musizieren. Die Verbindung untereinander wird aufgefrischt und vertieft und in den Andachten erhalten wir Denkanstöße und Ermutigung aus der Bibel für unsere Bläserarbeit. Daniel Queißer übertrug die Anregungen des Paulus an die Philipper (Kap.2, 1-5) auf die Situation eines Bläserchores. So wurden folgende Schwerpunkte entdeckt: Das gemeinsame Ziel im Auge zu haben, der Umgang miteinander (Ermutigung, Gemeinschaft durch den Heiligen Geist, Liebe zueinander, Offenheit) und miteinander Freude erleben. Ich empfinde es so, dass alles seinen Platz an diesem Wochenende hatte und uns in den Posaunenchören an den einzelnen Orten neue Impulse geben kann. Nicht zuletzt wollten wir natürlich das Programm für unseren Landesgemeinschaftstag vorbereiten, denn es ist uns auch wichtig, gut zu musizieren, so gut wir es eben können.

Ostsee im März
Ostsee im März

Der Samstag gehörte allerdings überwiegend der Vorbereitung des Bundesposaunenfestes in Hamburg. Das ist ein Treffen der Bläser des Gnadauer Posaunenbundes aus ganz Deutschland, und zwar vom 2.-4. Mai. Über 600 Bläser haben sich angemeldet. Wir Mecklenburger werden mit 14 Teilnehmern vertreten sein. Hierzu kam Stefan Hoffmann, der Landesposaunenwart aus Sachsen zu uns. Er ist einer der beiden Dirigenten in Hamburg. Dieser Tag hat uns viel gegeben und so können wir gut vorbereitet nach Hamburg fahren.

Zu solchem Wochenende in Bad Doberan gehört unbedingt auch ein Spaziergang an der Ostsee. In Börgerende ließen wir uns vom Wind so richtig durchpusten. An den Abenden nach den Proben saßen wir noch gemütlich zusammen. Bei den Älteren von uns war Erzählen, Austausch und das Erinnern an vergangene Zeiten angesagt, die jungen Leute nutzten die Zeit zum Spielen. Und was wäre so ein Wochenende ohne die liebevolle und köstliche Verpflegung? Danke an die beiden „Bläserfrauen“, die das so hervorragend getan haben.

Den Abschluss bildete das Blasen im Gemeinschaftsgottesdienst in Rostock. So konnten wir schon mal einige der erarbeiteten Stücke vortragen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann wieder nach Hause, das heißt nach Ludwigslust, Güstrow, Waren, Schwerin und natürlich nach Rostock und Umgebung. So konnte jeder an diesem Sonntag zu Hause noch das Wochenende nachklingen lassen.

 

Wolfgang Piske, LKG Schwerin

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