Das große Gemeinschaftsexperiment

Was passiert wohl, wenn man 37 Jugendliche und junge Erwachsene in einer ganz normalen Schulwoche zusammen wohnen lässt? Dieses Experiment wagten christliche Jugendliche aus Güstrow mit ihrem Projekt “Die WoGeLe“-Woche (Gemeinsamen Lebens). 21 Schüler und 12 Mitarbeiter nahmen von Anfang an daran teil. Iim Laufe der Woche kamen immer noch ein paar Leute dazu. Das große Ziel war, möglichst viel Zeit als Gruppe zu verbringen. Mit langem Ausschlafen war in dieser Woche nichts. Da zwei Teilnehmer jeden Morgen nach Rostock fahren mussten, gab es für die ganze Gruppe Frühstück um sechs Uhr. Dafür musste immer ein Teilnehmer um 5:30 losgehen, um Brötchen zu kaufen. Weil einige Schüler gerade Schulpraktikumt hatten und andere in ihrer letzten Woche vor den Ferien sehr stressige Tage erlebten, verliefen die Schultage bei jedem unterschiedlich.  

Aber egal zu welcher Zeit, wenn ins Domgebäude kam, war man nie allein. Es gab immer etwas zu tun. Im „Wohnzimmer“ standen ein kleiner Billardtisch und ein Tischkicker. Ein paar Teilnehmer nahmen es sich zur Wochenaufgabe, eine große elektrische Murmelbahn zusammen zu basteln. Für die, die nach ihrem Schultag zu viel Energie hatten, war das Gruppenspiel „British Bulldog“ ein Highlight. Bei diesem Spiel ging es darum, an der „Britischen Bulldogge“ vorbeizulaufen, ohne dass man von ihr gefangen wird und die Füße den Bodenkontakt verlieren, denn auf diese Weise wird man selbst zu einer „Bulldogge“. Am zweiten Tag, kamen 6 Leute aus dem Lebenszentrum Adelshofen dazu. Ein Abend im „Dönermax“ war das absolute Highlight der Woche. Daniel Stieger berichtet:  „Die Ladeninhaber haben sich sehr gefreut, als wir alle in den Imbiss kamen. Es war sehr lustig. Während wir auf unser Essen gewartet haben, haben wir miteinander Lieder gesungen und erzählt. Einer von den Angestellten aus dem Laden hat sich sogar später dazu gesetzt und zu unseren Liedern Cajon gespielt. Zum Schluss hat jeder von unseren sechs Gästen aus dem LZA (Lebenszentrum Adelshofen) erzählt, wie er Jesus in seinem Leben kennengelernt hat, das war sehr interessant.“ Am Abend jedes Tages beredete man Dinge, die am Tag passiert war. Einer der Mitarbeiter erzählte etwas über Petrus, der ein ganz normaler Mensch war und genau wie jeder andere Fehler gemacht hat. Trotzdem wurde er einer der besten Freunde von Jesus. „Ich fand die WoGeLe extrem cool. Es war schön, dass man nie alleine war und immer was zu tun hatte, wenn man von der Schule kam.“ Laura Radon (13 Jahre)  „Ich fand die WoGeLe wirklich megacool. Ich fand sehr schön, dass wir uns jeden Abend als Gruppe getroffen haben und zusammen Spiele gespielt und über Geschichten aus der Bibel geredet haben. So konnten wir jeden Tag als Gruppe beenden. Aber am meisten hat mir das British-Bulldog-Spiel gefallen.“ Chris Radon (16 Jahre)

 

Nina von Alten-Reuß, Güstrow

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Kommentare: 1
  • #1

    Dewey Magby (Dienstag, 31 Januar 2017 13:13)


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