"Gladiator" in Parchim

Nach endlosen Wochen der Vorbereitung war es am Samstag, dem 19. Oktober 2013, endlich wieder soweit: nach eineinhalb Jahren Pause brachten wir unser biblisches Rock-Musical „LICHTWERK“ auf die Bühne. Diesmal drehte sich alles um das Thema „Gladiator“. Der Hauptdarsteller Maximus wird dabei in drei Lebensabschnitten gezeigt. Dabei erzählt der alte und weise Maximus seine eigene Geschichte von früher. Wie er in der Gladiatorenschule war, was er dort von seiner Lehrerin lernte, wie er nachher zu seinem Herren kam, wie er kämpfen musste und wie das Leben der Frauen im alten Rom war.

Natürlich gehören zu so einer aufwendigen Inszenierung viele helfende Hände. Insgesamt waren bei dem Stück um die 120 Personen beteiligt, seien es die Schauspieler auf der Bühne gewesen, die Leute, die zum Bistro danach beigetragen oder im Hintergrund geholfen haben. Diese helfenden Hände waren notwendig, denn ohne diese hätte „Lichtwerk“ nicht stattfinden können. So war es wieder ein Zusammentreffen von Christen und Nichtchristen sowie von vielen Generationen. Die Jüngsten im Alter ab 7 Jahren spielten Gladiatorenschüler, die Teenager stellten sich als Schauspieler, Musiker oder Deko-Team bereit und die Erwachsenen sorgten für die Ordnung. Es ist immer schön, mit anzusehen, wie aus so einem „Haufen“ ein Team wird, welches zusammenarbeitet und auch zusammenhält. Bei den vorherigen Proben gab es viel Spaß. Die Lacher durften auch nicht fehlen und ein paar Pannen waren selbstverständlich ebenfalls dabei.

 

Bei einem Musical dürfen die Songs nicht fehlen. So rockte die Band die Bühne mit Klassikern wie „It's Raining Men“ von den Weather Girls oder „Live Is Live“ von Opus. Doch auch aktuelle Chartlieder wie „Wild Love“ von Rea Garvey, „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue und „Read All About It“ von Emily Sandé durften nicht fehlen. Das ein oder andere Lied war dann noch mit einem christlichen Lied gekoppelt oder so umgeschrieben worden, dass es einen christlichen Inhalt enthielt.

Nachdem am Vortag der Aufführung wie immer das ein oder andere Problem auftrat und man immer aufgeregter wurde, kam der Tag der Aufführung. Bei der Generalprobe lief natürlich noch das ein oder andere Ding schief, aber ein Sprichwort besagt: „Wenn die Generalprobe schief geht, gelingt die Aufführung!“ Und so war es auch! Am Abend hatte sich das viele Proben und Beten bezahlt gemacht! In einer gut gefüllten Halle, vor hunderten Leuten, brachten Jung und Alt „Gladiator“ auf die Bühne und es lief alles so, wie man es sich gewünscht hat. Nach einem rauschenden Finale gab es viel Beifall vom Publikum und man merkte auch allen Mitwirkenden die Erleichterung an. Denn es war wieder ein wahrhaftiges „LICHTWERK“!

 

Carolin Struwe, Sonja Lewerenz, Parchim

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