Gott wird im Weihnachtstempel geehrt

Posaunenfest in Ludwigslust:

Nach längerer Zeit hatten die Posaunenchöre des MGV in diesem Jahr wieder ein Posaunenfest. 18 Bläser im Alter von 11 bis 75 Jahren trafen sich am 12. und 13. Oktober in Ludwigslust zum intensiven Üben. Matthias Schmidt hatte viel Geduld mit uns, die zum Teil schwierigen Stücke von den Jahren 2007 bis 2014 neben einigen anderen einzustudieren. Ein Vater mit seinen vier Kindern aus Schwerin machte fleißig mit.

 

Zum Anfang machte Prediger Daniel Queißer uns in der Morgenandacht wichtig, auf die Stimme des Gastgebers des Festes zu hören, so wie wir auf die Stimme des Dirigenten hören müssen, wenn das Fest gelingen soll. Die Andacht bezog sich auf die Tageslese aus Hebräer 12. Die Geschwister der Landeskirchlichen Gemeinschaft versorgten uns liebevoll mit Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Getränken in den praktischen Gemeinderäumen der Stadtkirche.

Am Samstag führte uns Pastor Lotz durch seine ganz besondere Kirche („Weihnachtstempel“) mit einem riesigen Weihnachtsaltarbild (- das größte Europas -). Bis in die höchsten Ecken zeigte er uns diesen Prachtbau, den der Großherzog Friedrich der Fromme seinem Schloss gegenüber etwa 1860 erbauen ließ. Von außen ähnelt die Kirche wirklich einem Tempel. Großherzog Friedrich war vom frühen Pietismus in seinem Glauben geprägt und wirklich ein frommer und bescheidener Mensch.

Nach vier Übungseinheiten, einer Stellprobe und einem erholsamen Schlaf bei netten Quartiergebern konnte am Sonntag der Festgottesdienst in der Kirche beginnen. Durch die gute Zusammenarbeit der Pastoren mit der Gemeinschaft und Mitwirkung einzelner Bläser durch Lesungen und Worten zu Texten der Stücke war es ein gelungener Gottesdienst mit viel Beifall. Aber das Wichtigste war, dass die Ehre Gottes ganz deutlich groß wurde.

 

Sigrid Wienß, Güstrow

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