„Time for Jesus!“ auf dem Distelberg

 

Am Mittwoch (08. Mai 2013) fuhr an der Turnhalle der Allgemeinen Förderschule ein blauer VW-Bus vor. MERKwürdig die Aufschrift: Time for Jesus! Und ebenso bemerkenswert waren die beiden Personen, die aus dem Bus ausstiegen: Ronny und Adina Kropf. Sie sind Inlandsmissionare aus Thüringen und seit 18 Jahren hauptamtlich mit Jesus unterwegs – auch schon einige Male in Güstrow auf dem Distelberg! So wurden also an diesem Vormittag Kinder der 3.-6. Klasse zu den kommenden Veranstaltungen eingeladen. Dabei sorgten eine Geschichte am Sketchboard, fetzige Bewegungslieder, Handpuppe Jacky und einige faszinierende Zaubertricks für reichlich Neugier auf mehr! Doch: Mit einer über 50% hohen Niederschlagswahrscheinlichkeit waren wir uns von Anfang an unserer Abhängigkeit von Gott sehr bewusst. So trafen wir uns jeden Mittag, um die Zeit auf dem Distelberg zunächst betend vorzubereiten. Dann ging es ab nach draußen zu den Kids. Offene Spielangebote wie das Balancieren auf der Slagline, Stelzenlauf, Schwungtuchspiele und fröhliche Musik lockten jeden Tag mehr Kinder und Erwachsene an. So waren wir wirklich erstaunt, als am Sonntag über 30 Kinder und gut 15 Erwachsene mit dabei waren! Ganz zu schweigen von den Zaun- bzw. Balkon-Gästen!

 

An jedem Tag wurde durch Lieder, Geschichten und persönliche Gespräche Gottes Liebe auf dem Distelberg hör-, seh- und erlebbar. Doch wir spürten auch immer wieder, wie die Herzen der Menschen umkämpft sind und wie dringend Jesus Christus als positive Macht (und Sieger) gebraucht wird. Ein Beispiel dafür ist das Sozialverhalten unserer Kids und Teens. Oftmals in den Momenten, in denen Ronny die Botschaft des Evangeliums zuspitzte, spitzten sich auch die Streitereien untereinander zu. Gott sei Dank konnten auch diese schwierigen Momente entschärft und geklärt werden. Ein weiteres DANKESCHÖN AN GOTT betrifft unsere zwei Überraschungsmitarbeiter: Fabian und Malte. Die beiden jungen Erwachsenen haben sich insgesamt für mehrere Wochen ohne Geld und sonstige „Sicherheiten“ auf den Weg durch ganz Deutschland gemacht. Sie wollen allein Gottes Stimme folgen und IHM so ihre Zeit und Arbeitskraft – an ganz verschiedenen Orten – zur Verfügung zu stellen. Ein echtes Geschenk für uns und unsere Evangelisations-Woche!

 

Den Höhepunkt und gleichzeitig das Ende stellte dann der gemeinsame Familiengottesdienst am Sonntagnachmittag dar. Obwohl das Programm wenig an einen herkömmlichen Gottesdienst erinnerte, wurde SEIN NAME und sein Opfer für uns Menschen lautstark, kreativ und voll Fröhlichkeit verkündet. Anschließend gab es Kaffee und Kuchen und eine besondere Ermutigung für uns Leuchttürmler. Eine Anwohnerin brachte nämlich ein Päckchen Kaffee und einige Puddings als Geschenk vorbei. Für viele eine unscheinbare Geste – für uns ein echter „Meilenstein“! Nun ist es dran, (neu) entstandene Kontakte zu halten, zu pflegen und zu vertiefen. Viel Weisheit, Zeit und Gottes Segen sind dazu von Nöten. Also lasst uns ganz gezielt und erwartungsvoll beten!

 

Leuchtturm Güstrow

Kommentar schreiben

Kommentare: 0