Kennen Sie schon die schönste deutsche Landeshauptstadt?
am 30. September 2009
Nein? Dann wird es höchste Zeit nach Schwerin zu kommen! Schwerin war immer schon schön - aber durch die Bundesgartenschau ist sie zu einer Perle, was sage ich, zu einer wunderschönen Blume geworden.„Unmöglich!” sagen Sie? Das dachten viele Leute aus unseren Gemeinschaften in Mecklenburg und machten sich auf den Weg nach Schwerin, um das zu prüfen. Und sie gaben mir Recht!! Am 12. Juli gestalteten die Gemeinschaften unseres Verbandes einen Gottesdienst auf der BuGa (Bundesgartenschau). Vorher waren natürlich einige ![]()
Fragen zu klären: Wie wird es mit den Eintrittskarten für die „Akteure”? Wo können die Bläser und die Sänger vorher noch einmal Proben? Wird gutes, trockenes Wetter sein? Wie wird es mit der Übertragung (Verstärkung) des Chores klappen?
Die „Kirche am Ufer” ist direkt am Schweriner See gelegen, quasi mit einem Fuß im Wasser. Sie hat kein Dach, keinen Windschutz. Mitten hindurch führt ein Hauptweg. So können alle Besucher, auch im Vorbeigehen, ein Stückchen Kirche, Christsein erleben.
Und das war dann auch genau die Situation in unserem Gottesdienst, der sich inhaltlich um die Jahreslosung 2009 „Bei Gott ist nichts unmöglich” rankte. Bei Sonnenschein und mäßigem Wind sang der Chor von den unmöglichen Möglichkeiten Gottes: „Mitten in Ruinen lässt Gott die Rosen blühen”, „Nichts ist bei Gott unmöglich”. So wie Petrus es erlebte, dass er am helllichten Tag gegen jede Fischererfahrung Massen an Fischen fing, so kann und will Gott auch in unserem Leben Glauben (Vertrauen) an IHN schenken, Leben erneuern sowie innere und äußere Heilung schenken. Das machte Inspektor Hartmut Stropahl in seiner Verkündigung den über 200 Besuchern deutlich. Und wunderschön unterstrichen dies auch die
Bläser, unter der Leitung von Helmut Friedrich aus Bansin mit ihren Vortragsstücken.
Nach dem Gottesdienst ging es dann daran, das Gelände zu erkunden: Die Pontonbrücke über die Schlossbucht, die schwimmende Wiese, die Küchengärten, die Blumenhallen, die Naturgärten, der Burggarten, die Schlosskirche, der Rosengarten, die Spielplätze für die Kinder, der Platz zum Essen mit den Füßen im Wasser … - und alles mit Blick auf das Märchenschloss Schwerin.
Habe ich sie überzeugt von unserem wunderschönen Schwerin? Nein? - Dann überzeugen Sie sich selbst! Die BuGa hat noch bis zum 11. Oktober geöffnet!
Ja? - Dann kommen sie nächstes Jahr bestimmt zu unserem 850. Stadtjubiläum.
Martin Zimmermann



